Ueber die Alkaloide in Strychnos Nux vomica-L. während der Keimung
✍ Scribed by O. Tunmann
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1910
- Tongue
- English
- Weight
- 775 KB
- Volume
- 248
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Von 0. T u n m a n n .
(Eiiigegangen den 6. XI. 1910.) Ueber die physiologische Bedeutung der Alkaloide im Samen von Strychnos Nux voniica liegt eine in der Literatur oft zitierte Arbeit von Ed. H e c k e 1') vor. Derselbe ist der Ansicht, &I3 die Stryehnosalkaloide wahrend der Keimung verschwinden und als Bildungsstoffe fur Chlorophyll und Nitrate verbraucht werden. Da dime Arbeit fur die nmhstehenden Zeilen von Bedeutung ist. so sei der uber Stryclinos handelnde Absstz hier wortlich angefuhrt. H e c k e l sagt:
,,En ce qui concerne les alcaloides du groupe pyridique, mes reclierclies ont port6 sur lea graines de Strychnos nux-vomica et de Datum stramonium. J'ai constat6 que, dans un laps de temps relativement court (deur h cinq mois suivant les dimensions des gmines), tous les alcaloides contenus dam l'endosperme ont disparu aprds avoir 6t6 transform6 en substances plus assimilables, et cela sous l'influence de l'embryon; car, priv6es au pdalable de leur germe, lea m h e s graines, enfouies dans la terre humide, conservent longtemps leurs alcaloides sans transformation." l ) E d. H e c k c 1, Conipt. rendus 1890, I., 8. 89. *) C 1 a II t r i a u, Localisation et signification des alcaloides, a) F e l d h a 11 5 . Arch. d. Phann. 1906. S. 3.19. Briissel 1894. 0. 'I'u nman n: Strychnosalkeloide wahrend der Keimung. 645 Ini vorigen Jahre u-urden voii J e n z e r und niirl) Keimungsvemuche in Topfeii vorgenommen. Der Gehalt der ausgesiiten Samen an Gesamtalkaloid, quantitativ nach K e 11 e r ermittelt, betrug 2,63010. Bei den1 einen Versucli lagen die Sanien auf der Erde und wareti mit Moos bedeckt, bei dem anderen Versuche lagen sie 1-2 cni tief in Gartenerde. Die Topfe nurden wiihrend zaeier Monate tkiglich einmal mit destilliertem Wnsser begossen. Die Erde war vorher auf Alkaloide gepriift worden. Das abflieaende Keiniungsaasser wurde aufgefangen und gab einen Ruckstand, drr bci der mikrochemischen Priifung Alkaloidreaktionen aufwiies. Die quantitative Bestimmung zeigte aber nur einen geringen Alkaloidgehalt an. Die Samen hatten 0,0033~0 Alkaloid an das Keimwasser abgegeben. Andere Resultate wurden indeasen bei
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