Ueber Dibromdiäthylamin
✍ Scribed by Gabriel, S. ;Eschenbach, G.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1897
- Weight
- 238 KB
- Volume
- 30
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
wabmcheinlich, dass auch die anderen Erdalkalimetalle (Ca, Sr, Ba) unmittelbar auf Methylalkohol einwirken und das entsprechende Alkoholat bilden. Unter anderem untersuchte ich auch die Einwirkung von Brom a u f das krystallalkoholfreie Methylat. Zu iiberschiissigem Brom Wgte ich das Methylat in kleinen Antheilen hinzu; die Reaction vollzieht sich unter Warmeentwickelung. Das iiberschiiesige Brom wurde durch eiiien Luftstrom vertrieben , und das zuriickbleibende gelbe Pulver mit Schwefelkohlenstoff extrahirt. Beim Verdampfen des Schwefelkohlenstoffes an der Lnft bleibt eirie olige, farblose Fliissigkeit zuriick, welche nach Schxnelzpunkt, Erstarrungspunkt und anderen Eigenschaften als B r o m o f o r m erkannt wurde'). Der feste Riickstand war Magnesiumbromid, ansserdem hatten sich noch Bromwasserstoff und unterbromige Siiure gebildet , welche sich aber in Brom und Wssser umsetzen. Die Reaction llisst sich somit durch folgende Gleichung interpretiren : Mg(OCH3)z +4Brr=MgBra+2CHBr~ t 2 H a O Ausser dieser spielen sich wahrscheinlich auch Nebenreactionea ab, wobei niedriger bromirte Methane entstehen.
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