𝔖 Bobbio Scriptorium
✦   LIBER   ✦

Ueber den Stickstoff- und Eiweissgehalt der Frauen- und Kuhmilch

✍ Scribed by Liebermann, Leo


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1876
Weight
532 KB
Volume
181
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Jannar 1876.) (Vorgelegt in der Sitzung der k. Acad. d. Wiss. zu Wien am 24. Juni 1875.) Bei der wichtigen Stellung, die die Milch unter den thierischen Secreten und den Nahrungsmitteln einnimmt, verdient eine Angabe Dr. T h. B r u n n e r 's *) Beachtung, der zu Folge die Frauenmilch bedeutend mehr Stickstoff enthilten SOU, als ihrem Gehalte an Eiweifskorpern entspricht. B r u n n e r trocknete die Milch auf Marmorpulver ein und bestimmte deren Gehalt a n Stickstoff durch Verbrennen mit Natronkalk; diefs wurde mit zwei Portionen verschiedener Milchsorten ausgefuhrt und zur Controle von jeder Milch zwei Stickstoffbestimmunpen gemactit. Die von B r u n n e r angefuhrten Procentzahlen , auf die gewogene Gesamrntniilch berechnet, sind folgende : Milch I. Berechnet nut den gewogenen Berechnet aof gewogene trookenen Milchrifckntnnd fliissige Milch a. 0,523 pC. N 0,1856 pC. N b. 0,521 I -Deninach hatte diese Milch, wenn man den Stickstoffgehalt der EirveikkBrper zu 153 pC. annimnit, 1,20 bis i,i9 pC. Eiweifs enthalten ; hei der directen Bestimmung der Eiweifsktrper , die B r u n n e r nach einer von ihm angegebenen l e l h o d e ausfuhrte und die darin besteht, die Frauenmilch mit Essigsaure genau zu neutralisiren, zu kochen, durcti Eintragen von schwefelsaurem Natron in die siedende Flissigkeit *) Pfluger's Archiv 1, 446. *) Cheuriaches Centralblatt 1865, 428 lis 429.


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