Ueber das α-Acetylamino-isobutyronitril und einige daraus erhaltene Verbindungen
✍ Scribed by Hellsing, Gustaf
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1904
- Weight
- 275 KB
- Volume
- 37
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Ueber das a-Acetylamino-isobutyronitril und einige daraus erhaltene Verbindungen. (Eingegangen am 14. April 1904.) Es lag mir daran, die Eigenschaften einiger Abkommlinge der C S . N N H . C H Verbindung CH2< .* kennen zu lernen, welche bisher in der Litteratur nicht beschrieben zu sein scheint. Dies veranlasste mich, die folgenden Untersuchuogen anzustellen.
Verbindungen dieser Korperklasse mussten voraussichtlich entstehen, wenn man aus acylsubstituirten u-Aminothiamiden Wasser abspaltet:
CS--N HaO: C.R
CR2 NH
Diese ihrerseits soliten sich in gcwohnlicher Weise durch Einvirkung vou Schwefelwasserstoff auf acylsubstituirte tx-Aminonitrile Idden.
Die bisher beschriebenen a Aminonitrile sind im allgemeinen entweder durch Einwirkung von Cyanwnsserstoff aof Aldehj darnmoniake, oder von Ammoniak auf Cyanhydriue oder durch die Einwirkung von Cyanammonium auf Aldehyde erhalten worden. Die letzte Methode riihrt von L i u b a v i n i n her') und ist spater ron J a y und C n r t i u s 2 ) , sowie von K l a g r s3) sehr vollkommen ausgearbeitet worden; da sie iu sehr einfacher Weise zu den eben besprochenen Verbindungen z u falhren schien, sollte sie sich meiner Anschauung riach ebensowohl auf Ketone anwenden lassen.
?) Diese Berichte 27, 59 [1894]. l) Russ. Chem. Ges. 12, 410. 3, Diese Berichte 36, 1506 [1903].
📜 SIMILAR VOLUMES
Die Substanz besitzt demnach die Zusammensetzung des t h y l -S t h e r s d e s 9 -P h e n y l -1 0 -m e t h y l -3.6 -d i b r a m -a c r i d s n o l s , dessen Bildung infolge Umlagerung der primiir gebildeten Ammoniumbase und itherbildung beim Kochen in Alkohol leicht versthdlich ist. Sie wird bei