Ueber das galvanische Leitungsvermögen von einigen leichtschmelzbaren Metalllegirungen
✍ Scribed by Carl Ludwig Weber
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1886
- Tongue
- English
- Weight
- 694 KB
- Volume
- 263
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
I. Ueber dns galvarzische Leitumgsverrnoyen vom ein4ge.n le6clit8chmelzbarem HetaUleg$rwwgem: vorz C a r l L u d w i g W e b e r . (Ans den1 phys. Laboratoriuni der t e c h Hochschule zu Munchen.) ( R h m T8f. I1 Fig. 1-3.)
Nachdeln die Untersuchung der galvanischen Leitungsfahigkeit von Electrolyten schon lange als ein werthvolles Mittel bekannt ist, urn uber die chemische Constitution derselben Aufschluss zu erhalten, hat man in der neueren Zeit liaufig dieselbe Methode benutzt, urn die Structurverhaltnisse fester Korper zu untersuchen, und die Veranderungen, welche diese unter verschiedenen Einfliissen erfahren, zu verfolgen.
Eines der merkwiirdigsten Beispiele von molecularen Structuranderungen haben wir in den Erscheinungen, welche die bekannten leichtschmelzbaren Legirungen von Blei, Cadmium, Wismuth und Zinn beim Erwarmen und 'Abkiihlen zeigen, und es diirfte eine Untersuchung dieser Veranderungen nach der bezeichneten Methode deswegen von besonderem Interesse sein, weil gerade fur diese Legirungen ausfiihrliche .;Jessungen iiber die Variation des Volumens und der spe-4fischen Warme vorliegen.') Ich gebe im Nachfolgenden die Resultate einiger Versuche, die ich in dieser Richtung an dem Rose'schen, W ood'schen und L i p o witz'schen Metalllegirungen angestellt habe. Die Legirungen wurden aus ihren Bestandtheilen in den von S p r i n g und E. W i e d e r u a n n benutzten Mengen-
📜 SIMILAR VOLUMES
Dass diese ErklLrung die richtige ist, dafiir sprach das Aussehen des erstarrten Wassers; man erhielt niimlich nicht krystallklares, durchsichtiges Eis, sondern dasselbe war milchig und undurchsichtig, ein Beweis, dass im Momente des Erstarrens Fliissigkeitstheilchen eingeschlossen wurden, welche, d