Ueber das galvanische Leitungsvermögen des starren Quecksilbers
✍ Scribed by L. Grunmach
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1889
- Tongue
- English
- Weight
- 391 KB
- Volume
- 273
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Dass diese ErklLrung die richtige ist, dafiir sprach das Aussehen des erstarrten Wassers; man erhielt niimlich nicht krystallklares, durchsichtiges Eis, sondern dasselbe war milchig und undurchsichtig, ein Beweis, dass im Momente des Erstarrens Fliissigkeitstheilchen eingeschlossen wurden, welche, da sie von dem umgebenden Eise fest umschlossen waren, unter hohem Druck standen und auch durch langdauernde weitere Warmeentziehung nicht zum Gefrieren gebracht werden konnten. Leider gestattete es die eintretende warme Witterung und anderweitige Thatigkeit nicht, die Versuche langer auszudehnen und durch eine andere Anordnung derselben die bezeichnete Fehlerquelle zu beseitigen.
B e r l i n , Physik. Inst. der TJniv.
X. Ueber dns grclvaiaische Leitzcngscterwaogema
cles stnrreia Queclcs6lbers; V J O T ~ L. Gia u jam a c 1,. Gegen meine vor kurzem veroffentlichten Messungen zur Bestimmung des Temperaturcoefficienten der Widerstandsabnahme des starren Quecksilbers') hat Hr. C. L: W e b e r z, in einem der letzten Hefte dieser Annalen einige Einwendungen gemacht, welche mich zu einer Erwiderung veranlassen. Was zunachst den Begriff des Temperaturcoefficienten betrifft, so habe ich denselben, ohne irgend welche Voraussetzung iiber die Constanz oder Inconstanz desselben zu machen, d e f i n i r t als den Quotienten a W l d T / W , , wo d W / a T die mittlere, in dem betreffenden Temperaturintervall beobachtete Widerstandszunahme pro l o C., und W, den bei der Normaltemperatur 0 O C. beobachtcten Widerstand b e d e ~t e t . ~) Hr. W e b e r kann sich mit dieser A r t der Berechnung des Temperaturcoefficienten beim festen Quecksilber niclit ein--. -... -. . . . 1 ) L. G r u n r n a c h , Wied. Ann. 36. p. 764. 1888. 2) Carl L u d w i g W e b e r , Wied. Ann. 36. p 587. 1889. 3) L. G r u n r n a c h , 1. c. p. 771. Wan kiinnte auch, wenn iiur ge- niigend zahlreichc und sichere Widerstauds-, reep. Te.inpc!raturmessungen vorliegen, fur Ci 2' 0. 1O C. oder 0,01" C. setzen; fur die physikalische Praxis genugt cs aber vollkonimen , die Widerstandvinderung pro 1 O C. zn Grunde zu legen.
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dieselbed mit den aus meinen Versuchen sich ergebenden TemperaturcoGfficienten derselben Losungen zusnmmen. T a b e l l e IV. 35,l 0,0406 0,0377 49,O