Ueber Arylester der Bernsteinsäure
✍ Scribed by Bischoff, C. A. ;von Hedenström, A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1902
- Weight
- 290 KB
- Volume
- 35
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
hieltrn ihn (15 g glaozeude Blattchen r o m Scbmp. 45O), als 14 g Beirzylalkobol iind 10 g Succinylchlorid in 30 ccm Beozol, nacbdem die erste freiwillige Reactiou voriiber war, am Kuhler bis zur Beendigung der Chlorwnseer~totTentwicltelung gekocht wurden. Nach dern Abdestillireri detl Renzols im Vacuum nus dern Dampfbade erstarrte der Rackstand zu fixhen, farblosen Tafeln, die rnit Ligroi'n gewascbeu und aus ver-d~ir!ntem Alkohol umkrystallisirt wurden. Derselbc Ester kanu ubrigens nocli einfacher gewonnen welden, indem 3 g Berusteineaure und 5.5 g 13enzylalkohol irn Metallbade a m Kubler erhitzt wurdeu. Bei etwa 160° Badtemperutur zeigten sich die ersten Wasserblasen, Lei 180" wurtlc das Sieden lebhaft. Nacb 1 -stundigem Erhitzeu auf 180-190" wnrde rectificirt. Unter 15 m m Driick giogeii von 235-245@ 3.35 g fiirl,li.mes, sofort in der Kalte erstarreudes Oel iiber, Schmp. 41-440. Der Siedepunkt des reinen Esters liegt bei 238O, b = 14 mm, Metallbad. 666. C. A. B i s c h o f f und A. r o n H e d e n s t r o m : Ueber Arylester der Bernsteinsaure. [Mittheilung sus dern synthetischen Lnborat. des Polytechnicurns zii Riga.] (Eingegaqgen am 13. November 1902.) Die im Folgenden bescbriebenen Ester der Bernsteinsaure wurden darg(astellt, uni sie rnit den entsprecheuden Estern der Oxalsgure zu yergleichen. Da das Succinylchlorid ein euorm reactionsfabiger Iiorper ist (Oxalylchlorid ist, wenn es iiberhaupt exibtirt'), sehr schwer zuginclich), so konnten wir alle gewunuchten Ester crhalteu, auch den rnit O r t h o n i t r o p h e n y l , der beksnntlich bei der Oxalsaure ifehlt. Die Orthoverbindung reagiit erst bei 190n, das P s r a d e r i v a t schon bei ctwa 1@O0, und Metanitrophenol beginnt whon bei-70°, rnit Succiiij lchlorid sich umzusetzen B e r n s t e i n s a u r e d i t o l y l e s t e r , CHJ.C~H~.O.CO.CI-~~.CHP.CO.O.C~ Md.CH3 10 g Ortho-Rresol, 5.5 g Bernsteinsaure und 8 g Phosphoroxycthrid wurdec 3 Stnnden bis zur Reendigung der Chlorwasseistoffentwickelung i m Oelbade auf 120° erhitzt. Das hellrothe Oel wurde lnit Wasser geschuttelt, mit Aether aufgenoinmeu, nach den1 Trockuen mit Natriunisulfat rom Apther befreit und im Vacuum destillirt. Die Hauptilactitin (250-2700 bei 65 mm Druck) wurde rectiticirt uud so der Ester als farbloses, bald gelb werdendes, dickes Oel voni Sdp. 238-2.100 bei 5 rnm DIuck gewonnen.
0.2489 g Sbjt.: 0.6592 g COz, 0.1350 g HiO. CISHISO+ Ber. C 72.50, H 6.10. Gef. 72.30, P 6.10. Der analog erhaltene M e t a -E s t e r war fest. Er wurde daher lediglich aus verdiinntem Alkohol umkrystallisirt. Nadeln, Schrnp. 60° uuloslich in Wasser, in Alkohol und Ligroi'n leiclit, iu den iibrigen organischen Losungsmitteln sehr leicht Ioslich. ClsHJsO,.
O.l'iS4 g Sbat.: 0.4734 g Con, 0.0932 g HsO.
Ber. C 72.50, H 6.10.
Gef. )) 72.40. )) 6.00. Der P a r a -E s t e r , -on Hrn. J a k o w l e w dargestellt, wurde a116 Alkobol umkrystallisirr. Blattchen, Schmp. I21 O, in Aceton, Cblor form sehr leicht, in Aether, Eisessig, Alkobol, Benzol leicht, in Ligroin schwerer lhlich.
0.203s g Shst.: 0.5407 g CO,, 0.1 10 g H.r 0.
CleH1804.
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