Ueber Anethol und isomere Verbindungen
β Scribed by Fr. Schlun; Karl Kraut
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1863
- Tongue
- English
- Weight
- 221 KB
- Volume
- 166
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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β¦ Synopsis
Kraut und Schlun, Verznderung des Oxyds ein. Dasselbe verwandclt sicli, indeln die Fliissigkeit in] I ~C r s tarlr e r e a 1 k a 1 i scli e R e a c t i o n annimmt, in einen gelbrothlichen, in Wasser nnliislichen, in der Kblte von Nntronlauge unveriindert bleibenden, beim Kochen damit aber soglcich schwarzcs Oxyd bildenden Korper, der niit stlrkeren Siiuren schweflige Saure entwickelt und Kali resp. Natron enthiilt, also ein wahres s c h w e f l i g s a u r c s K o b a l t o x y d -K n l i ( N a t r o n ) ist. Gewiss hOchst uberraschend ist hierbei dieThatsachc, class d a s K o b n l t o x y d h y d r a t d a s K a l i i i n d N a t r o n a u s i h r e r v e r b i n d u n g m i t s c h w e f l i g e r S a u r e f r e i zu machen i m S t a n d e ist.
Die Zusammensetzung dieser Doppelsalze sol1 in eincr spiiteren Mitthcilung folgen. Dieselben entstehen also auf ganz analoge Weisc und unter den ,Erscheinungen, wie es von den Kiinzel'schen Salzen oben gezeigt ist. Der Rlaglichkeit und Richtigkeit dcr fiir letztere ausgefuhrten Deutung steht also nichts mclir irn MTege.
Zum Schluss sei nocli erwiihnt, dass das Robaltoxydhydrat das ganz neutrale salpetrigsaure Kali (von schwach alkalischer Reaction) nicht zu veriindern im Stande ist, dass, so wic aber durch nur cinen Tropfen einer Saure cine geringe Menge salpetrige SLure in Fieiheit gesetzt wird, augenblicklich die Bildung des gelben Doppelsalzes beginnt.
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In der vorhergehenden Abhandlung wurde gezeigt, dass der Yhenacylbydrozimmtsaure zwei Lactone zugehoren, ein pyungesiittigtes labiles und ein nfl-ungeshttigtcs stabiles, welches aus dem pyungesiittigten durch Kochen mit Essigsaureanhydrid entsteht. Ganz ahnliche Verhiiltnisse zeigen sich bei der Des
dauung nach Versuchen, von T i e d o m a n n undGmelin, 2. Aufl., Bd. 11, S. 143. \*\*) hrchiv der Pharmaoie LVIII, 138.