Tris-trimethylsiloxy-Verbindungen des Aluminiums und Galliums
β Scribed by Schmidbaur, Hubert
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1963
- Tongue
- English
- Weight
- 331 KB
- Volume
- 96
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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β¦ Synopsis
Tris-trimethylsiloxy-Verbindungen des Aluminiums und Galliums sind durch Umsetzung von Alkalitrimethylsilanolaten mit Aluminium-bzw. Galliumtrihalogeniden leicht und in guten Ausbeuten darstellbar. Die Verbindungen wurden durch ihre physikalischen Eigenschaften charakterisiert und in ihrem chemischen Verhalten untersucht. Ihre Struktur-und Bindungsverhiiltnisse werden auf Grund von Molgewichtsbestimmungen sowie von NMR-und 1R-spektroskopischen Daten diskutiert.
Den polymeren Organoheterosiloxanen mit Aluminium als Heteroatom waren in den letzten Jahren umfangreiche Untersuchungen gewidmet, deren Ergebnisse jedoch den in sie gesetzten Erwartungen bisher im allgemeinen nicht entsprochen haben19. Die nur aus der weitgehenden Unkenntnis der in solchen polymeren Alumosiloxanen vorliegenden Struktur-und Bindungsverhaltnisse verstandlichen Mikrfolge lassen eingehende praparative und physikalisch-chemische Untersuchungen an einfachen und iibersichtlich gebauten monomeren Modellsubstanzen wiinschenswert erscheinen.
Neben der Verbindungsklasse der Pentaorganosiloxalane3) gehort auch die Reihe der Tris-triorganosiloxy-Verbindungen des Aluminiums, (R~Si0)3Al, zu den einfachsten Typen dieser Alumosiloxane. Die vorliegende Arbeit beschreibt die Ergebnisse von praparativen und spektroskopischen Untersuchungen an Tris-trimethylsiloxyaluminium, iiber das in der Literatur sparliche und widersprechende Angaben vor-lagen4-7). Durch die erstmalige Synthese der analogen Galliumverbindung und durch die Miteinbeziehung der charakteristischen physikalischen und spektroskopischen Daten dieses einfachsten ,,Gallosiloxans" sowie des bereits bekannten analogen Derivats des Bors a), lieI3en sich die Ergebnisse auf breiterer Grundlage diskutieren. DARSTELLUNO Zur Reindarstellung des Tris-trimethylsiloxy-aluminium (I) und des analogen Tristrimethylsiloxy-galliums (11) eignen sich zwei Verfahren besonders gut, die beide auf dem gleichen Reaktionsprinzip beruhen. Die wasserfreien Trihalogenide des Alumi-1) M. F. LAPPERT und G. J. LEIGH, ,,Development in Inorganic Polymer Chemistry", Elsevier 2) F. G. A. STONE und W. A. C. GRAHAM, ,,Inorganic Polymers", Acad. Press, New York 3) H. SCHMIDBAUR, J. Organometallic Chemistry, im Druck. 4) K. A. ANDRIANOV, A. A. ZHDANOV und K. KAZAKOVA, Nachr. Akad. Wiss. UdSSR, Abt. 5 ) 1. c.*), S. 172f. und z), 434. 6 ) S. M. ATLAS und H. F. MARK, Angew. Chem. 72, 249 [1960].
- H. SCHMIDBAUR und M. SCHMIDT. Angew. Chem. 74, 328 [1962]. 8) E. W. ABEL und A. SINGH, J. chem. SOC. [London] 1959,690 und dortige Literaturangaben.
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9) (R = Me, i Pr, t Bu) des Aluminiums und Galliums werden durch Umsetzung der entsprechenden Vinamidine mit ECl 3 (E = Al, Ga) in ma Γ Γ»igen Ausbeuten erhalten. Kristallstrukturanalysen von 8 a, 8 b, 9 a und 9 c zeigen einen geringen EinfluΓ» der Alkylsubstituenten auf die Struktur der Sechsringe. A
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