Toxikologie und Verbreitung von Aluminium-Verbindungen
✍ Scribed by U. Rickenbacher; Ch. Schlatter
- Book ID
- 104759591
- Publisher
- Springer
- Year
- 1983
- Tongue
- English
- Weight
- 254 KB
- Volume
- 70
- Category
- Article
- ISSN
- 0028-1042
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✦ Synopsis
Aluminium und seine Verbindungen gelten als toxikologisch unbedenklich. Diese und viele vorteilhafte physikalisch-chemische Eigenschaften ftihrten zu einem regen Gebrauch yon metallischem Aluminium und Aluminium-Verbindungen in Medizin, Kosmetik, Nahrungsmittelindustrie, F/irbereien, Pflanzenschutz, Bauwirtschaft usw. Tierexperimentelle Studien aus dem 19. Jahrhundert (!), in denen parenterale Gaben yon AI* neurotoxische Wirkungen hervorriefen, und die Verwendung von A1 als Ausl6ser von Epilepsie in der Epilepsieforschung seit etwa 40 Jahren [1] fanden wenig Beachtung. Erst in den letzten 10 Jahren wurde diese Thematik in gr613erem Umfang wieder aufgegriffen [1]. A1 ist mit einem Anteil von rund 8% in der Erdkruste das dritth/iufigste Element. Wegen der starken Affinit/it zu Sauerstoff erscheint es ausschliel31ich in Sauerstoff-Verbindungen. A1 ist am Aufbau von fast 300 Mineralien beteiligt. Rubin und Saphir z.B. sind A1-Oxide mit Spuren von Chrom und Ko-baR. Pflanzen enthalten im allgemeinen bis zu 400 gg A1/g Trockengewicht. Ausnahmen bilden einige ,,Akkumulatoren", die mehr als 1000 gg 16sliches A1/ g enthalten k6nnen [2]. In Gewfissern tritt A1 in sehr unterschiedlichen Verbindungen und Konzentrationen auf. Tiefer pH und Salzgehalt erh6ht die L6slichkeit von A1. ,,Saurer Regen" vermag den pH im Seewasser zu senken. Dies f/ihrt durch eine Erh6hung der L6slichkeit und durch Auswaschen aus dem Seegrund und groben organischen Partikeln zu einer Erh6hung der A1-Konzentration: In 143 schwedischen Seen wurden Gehalte von 100-400 gg/1 gemessen. In Seen mit pH<5 wurden jedoch bis 760 gg A1/1 festgestellt [2]. Menschen k6nnen aus verschiedenen Quellen gr6gere Mengen A1 aufnehmen: Im Trinkwasser k6nnen erh6hte Gehalte auftreten durch die Verwen-* Das Symbol A1 bedeutet in der vorliegenden Arbeit Aluminium, seine Salze und Verbindungen
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## Abstract Im Hinblick auf die Untersuchung der Möglichkeit des Einsatzes von Methylzinnverbindungen als PVC‐Stabilisator im Lebensmittelverkehr wird ein dünnschichtchromatographisches Trennverfahren mit anschließender spektrophotometrischer bzw. polarographischer Bestimmung zur Erfassung der Mono