Aluminium und seine Verbindungen gelten als toxikologisch unbedenklich. Diese und viele vorteilhafte physikalisch-chemische Eigenschaften ftihrten zu einem regen Gebrauch yon metallischem Aluminium und Aluminium-Verbindungen in Medizin, Kosmetik, Nahrungsmittelindustrie, F/irbereien, Pflanzenschutz,
Migrationsverhalten und Toxikologie von Methylzinnstabilisatoren
✍ Scribed by Uhde, W.-J. ;Woggon, H.
- Book ID
- 102840729
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1977
- Tongue
- English
- Weight
- 549 KB
- Volume
- 21
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Im Hinblick auf die Untersuchung der Möglichkeit des Einsatzes von Methylzinnverbindungen als PVC‐Stabilisator im Lebensmittelverkehr wird ein dünnschichtchromatographisches Trennverfahren mit anschließender spektrophotometrischer bzw. polarographischer Bestimmung zur Erfassung der Mono‐, Di‐ und Trimethylzinnbestandteile des Stabilisators und der migrierten Verbindungen erarbeitet.
Monomethylzinnderivate werden nach Umsetzung mit Quercetin spektrophotometrisch erfaßt. Dimethylzinnderivate werden mit Schwefelsäure‐Salpetersäure naß verascht, und das anorganische Zinn wird anschließend polarographisch bestimmt. Trimethylzinnderivate müssen vor ihrer Identifizierung durch UV‐Bestrahlung oder eine Triäthylamin‐ und Brombehandlung in die Di‐Derivate umgewandelt werden. Entsprechend den verschiedenen Gebrauchsbedingungen wird die Migration des Methylzinnstabilisators aus PVC in dest. Wasser, 3%ige Essigsäure, 20%igen Alkohol. 50%igen Alkohol und Fettsimulans HB 307 verfolgt. Es kann gezeigt werden, daß die Tendenz zur Migration in Lebensmittel nicht größer ist als die des Octylzinnstabilisators. Die experimentell ermittelten Migrationswerte werden im Zusammenhang mit den toxikologischen Daten diskutiert.
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