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Tierexperimentelle Untersuchungen über die Regenerationsfähigkeit des hyalinen Knorpels und über Möglichkeiten einer Stimulierung der Knorpelregeneration

✍ Scribed by U. Faber; D. Walther


Publisher
Springer
Year
1966
Tongue
English
Weight
538 KB
Volume
59
Category
Article
ISSN
1434-3916

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✦ Synopsis


Eingegangen am 3. Dezember 1965 Die B e h a n d l u n g der chronischen degenerativen Gelenkerkrankungen, deren wichtigste F o r m die Arthrosis deformans ist, stellt auch heute noch in vieler Hinsicht ein ungelbstes Problem dar. Die zahlreichen klinischen Behandlungsmethoden, die yon der einfachsten W&rmeapplikation bis zur lokalen Corticosteroidtherapie u n d R b n t g e n t h e r a p i e reichen, vermbgen nicht die Progredienz des Leidens wesentlich aufzuha]ten. Klinischen Berichten aus jiingerer Zeit zufolge (WAGEN-H.~USE~, HAUSER U. FELLMANN; ~AMEL; BOSISIO; DEL CAMPO ll. GARCIA; SCHIAVETTI II. BRAY; I~UFFIE U. FOURNIE; BLUMENCRON; FLEIVIMICH; MOISE) ist es mbglich, durch I n j e k t i o n e n yon K n o r p e l -K n o c h e n m a r k s e x t r a k t e n (Rumalon bzw. Arumalon) das K r a n k h e i t s b i l d gfinstig zu beeinflussen. Es erhebt sich dabei die Frage, ob sieh die klinischen E r f a h r u n g e n im Tierexperiment objektivieren lassen. Durch die vorliegenden Versuche sollte zuni~ehst gekl£rt werden, wie u n d in welehem Ausma[3 ein experimentell erzeugter Knorpeldefekt regeneriert u n d ob die Mbgliehkeit besteht, eine Knorpelregeneration durch ein Organextrakt zu stimulieren. Methodik Bei sieben ausgewachsenen Hunden und acht ausgewachsenen Kaninehen wurde in Thiogenalnarkose das rechte Kniegelenk operativ freigelegt und in einem ca. 1 cm im Durchmesser grol~en Bereich eine subchondrale Entka~)rpelung tier ti:bialen Gelenkfl~che durchgefiihrt. ~n-schlie~end Wundverschlul3. Schonhaltung der Tiere ffir 8 bis 14 Tage. Komplikationsloser postoperativer Verlauf. Drei der Kaninehen starben 6--8 Monate nach der Operation an interkurrenten Erkrankungen. Davon stammten zwei Kaninchen aus dem Leerversuch und ein Kaninchen aus einem Versueh mit i. m. Arumaloninjektion. Versuehsanordnung 1. 2 Hunde und 2 Kaninchen: Operation. Leerversuch. 2. 1 Hund und 2 Kaninchen: Operation. Vierw5chentlich intraartikul~re Injektion einer 0,3o/o Metakresol-Lbsung yon 2 cm 3 (Hund) bzw. 1,5 cm S (Kaninchen).

  1. 2 Hunde und 2 Kaninehen: Operation. Vierw5chentlich intramuskul~re Injektion yon Arumalon yon 2 cm 3 (Hund) bzw. 1,5 em a (Kaninchen).

  2. 2 Hunde und 2 Kaninchen: Operation. Vierw5chentlich intraartikulKre Injektion yon Arumalon yon 2 em a (Hund) bzw. 1,5 cm 3 (Kaninehen).

12 .~¢[onate nach der Operation wurden die Tiere get5tet, die Kniegelenke herausgenommen und in diinne Scheiben aufgesKgt. Fixation in 10% Formalin. Entkalkung in einem Salzs~ure-Ameisens~uregemiseh. Paraffineinbettung. F~rbung der Schnitte mit H~ma~oxylin-Eosin, Azan und Grundsubstanzfi~rbung mit Astrablau.


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Wert des Losungsmittels (falls von 1.6331 1.9 bis 2.1 g Fischmehl werden in eine kleine Reibschale eingewogen und mit 3 ml (pipettieren!) a-Chlornaphthalin 10 Min. unter dreimaligem innigen Verreiben stehengelassen. Dann wird durch ein Faltenfilter (@ 6 cm) filtriert, die ersten Tropfen werden verwo