Tetramethyl-methoxy-phosphoran und verwandte Verbindungen
✍ Scribed by Prof. Dr. Hubert Schmidbaur; Dipl.-Chem. Herbert Stühler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1972
- Tongue
- English
- Weight
- 222 KB
- Volume
- 84
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Zustand weitgehend ionisch aufgebaut sein muD. Eine ausgepragte symmetrische PC,-Valenzschwingung bei 660 cm-', die nur im Raman-Effekt zu beobachten ist, und eine entsprechend starke antisymmetrische IR-Schwingung bei 783 cm-I , die im Raman-Spektrum frequenzgleich mit sehr geringer Intensitat auftritt, sind hierfur ebenso bezeichnend wie die Abwesenheit einer charakteristischen PF-Bande. Wird jedoch der (CH,),PF-Dampf bei Torr auf eine auf -160°C gekuhlte AgC1-Scheibe niedergeschlagen und hiervon ohne Aufwarmen ein IR-Spektrum gemessen, so beobachtet man neue Banden, die mit groDer Wahrscheinlichkeit einer molekularen Verbindung oder ihren Aggregaten zuzuschreiben sind. Beim Erwarmen erscheint wiederum das Spektrum der ionischen Form. A u k Wasser, worin Dissoziation eintritt, eignet sich fur (I) nur CH,CI, als Losungsmittel; aber selbst darin zersetzt sich die Verbindung. Frische Losungen zeigen im 'H-NMR-Spektrum ein Dublett bei 6 = -2.2ppm (TMS) mit ,J(HCP)= 15 Hz. Dieses Bild ist auch bei -85°C unverandert. Offenbar fallt eine HCPF-Kopplung einem raschen Fluorid-Ligandenaustausch ebenso zum Opfer wie die Unterscheidbarkeit eventuell verschieden gebundener Methylgruppen. Das "F-NMR-Spektrum weist er-wartungsgemaD nur ein Singulett-Signal bei -4.0 ppm gegen CF,COOH ext. auf, was einen betrachtlichen ,,Fluorid"-Charakter andeutet. Die molekulare Natur einer R,PF-Verbindung tritt vie1 deutlicher bei dem aus (n-C,H,),P=CH, und H F hergestellten Tri(n-buty1)methyl-fluorphosphoran (n-C,H,),(CH,)PF (2) hervor, das als farblose, unzersetzt destillierbare Fliissigkeit (Fp = 11-13 "C, Kp= 74 bis 76"C/O.I Torr) auch in unpolaren Losungsmitteln los- lich ist und dort einfaches Formelgewicht zeigt. Ahnliche Eigenschaften besitzt das analog zugangliche Triphenylmethyl-fluorphosphoran (C,H,),(CH,)PF ( 3 ) , Fp= 116 bis 118"C, Kp= 150°C/0.1 Torr. Auch diese Verbindungen weisen aber selbst in unpolaren Losungsmitteln keine HCPF-Kopplung auf, da der intermolekulare Fluorplatzwechsel offenbar nur auDerordentlich geringe Aktivierungsbarrieren zu iiberwinden hat. Eingegangen am 27. Oktober 1971 [Z 556a]
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