Das chinesische Holzol i F t mehr ein polymerisierendes als ein trocknendes Oel. Die Polymerisation ist somohl eine Funktion der Zeit wie der Temperatur. Wahrend des Erhitzens von Holzollacken tritt zwischen dem Oel und den mitverwendeten Har-Zen (wie Kolophonium, Kongokopal u. dgl.) eine chemische
Technologie
- Book ID
- 102928878
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1930
- Weight
- 715 KB
- Volume
- 37
- Category
- Article
- ISSN
- 0366-7960
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โฆ Synopsis
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nelles Entgiftungsverfahren angeben. Erwarmen der noch 61haltigen Saat iiber die Dauer des PreBvorganges hinaus ist wegen der Gefahr, die Oelqualitat zu beeintrachtigen, unratsam. Wohl aber kann das fertige Kuchenmehl durch einen zweistiindigen DampfprozeO unter 1J-2 atii in rotierenden Trommeln und durch nachfolgende Vakuumtrocknung von beiden Gossypolarten praktisch ganz befreit werden. Anlage und Betrieb sind bei diesem Verfahren aber nach Ansicht H a s s e 1 s zu kostspielig und kompliziert.
E r empfiehlt daher Extraktion des Saatgutes in ro- tierenden Extraktoren mit Benzin (frei von aromatischen Kohlenwasserstoffen). Dabei geht Gossypol zum groBen Teil in die Miszella und kann bei der Laugenraffination aus dem Oel entfernt werden. I m Extraktor wird dann, ahnlich wie oben angegeben, das d-Gossypol des Extraktionsriickstandes durch einen DiimpfprozeB entfernt. Bei dem Verfahren sollen die Vorteile der Extraktion (u. a. hohere Ausbeute; bei PreBanlagen bleiben durchschnittlich 14-15% Oel i n den Xuchen) mit denen der Entgiftung nnd Einfachheit der Anlage vereint sein.
Kombination von Benzin-und nachfolgender Tetraextraktion zur Entgiftung erscheint unzweckmaBig, da Losungsmittelvermischungen eintreten wiirden. (Auf die mogliche Extraktion der PreDkuchen mit Tetra geht der Verf. nicht ein. da er augenscheinlich fur das Extraktionsverfahren insgesamt werben will. Ref.)
Rz. Die Fettsiiuren der Nutmegbutter und des Lorbecr-01s. Von G. Collin und T. P. Hilditch (Journ. SOC. Chem. Ind. 1930. S.141 T.). E s wird zunachst eine Uebersicht iiber die bisherigen Untersuchungen der beiden Fette gegeben. N u t m e g b u t t e r ist das gepreate Fett der Xerne von M y r i s t i c a o f f i - c i n a 1 i s (.Jodz 61, unverseifb. Stoffe 17,7!%, mittl. Mo1.-Gew. der Fettsauren 246,3). Das Fett gibt bei der Dampfdestillation 75% Fettriickstand und 25% fliichtiges Oel. Nach dem Kochen rnit verdunnter Sodalosung und Auswaschen hat der Ruckstand eine Jodzahl von 46.6 und eine Verseifungszahl von 295. Die durch Verseifung erhaltenen Fettsauren wurden rnit der Bleisalzalkoholmethode getrennt ; dabei entstanden 71% feste Sauren, 11,3% fliissige Sauren rnit 17,7% harzartigen Substanzen. Aus den bei der Fraktionierung der Methylester erhaltenen Wertenl wurde folgende Zusammensetzung der Fettsauren der Nutmegbutter errechnet : 1,5 % Laurinsaure, 76,7% Myristinsaure, l O J % Palmitinsaure, 10,5% Oelsaure, 1,3% Linolsaure. Gleichzeitig untersuchten die Verfasser das Fett der Kerne von M y r i a t i c a m a l a b ar i c a und fanden folgende Zusammensetzung der Fettsauren: 39.2% Myristinsaure, 13,3% Palmitinsaure 2,4% andere gesattigte Sauren, 44,1% Oelsaure, l,O% Linolsaure.
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Bus den Tabellen geht hervor, da13 unterhalb 1000 iriit zunehmender Temperatur die Wirkung der stillen clektr. Entladung auf Fettsauren zunimmt. Zwischen Spannungen von 2000-5000 Volt steigt die Wirkung. Bei 20000 Volt ist die Wirkung umgekehrt proportional dem Polabstand. Weitere Versuche zeigten,
hinzugefiigt, das Gemisch am RuckfluBkuhler 5 Minuten gekocht und der UeberschuB an Alkali titriert. Die Bromzahlen werden in einer Losung von Tetrachlorkohlenstoff bestimmt, unter Verwendung von
Die Glyzeride des Borneotalgs (Illipdfett). Van T. P. Hilditch und J. Priestman (Journ. Sac. Chem. Ind. 1930, 197 T). Borneotalg ist ein hartes Fett van hellgriiner Farbe und nicht unangenehmem Geruch. Es stammt von Baumen der S h o r e a -Arten (Dipterokarpazeen), die hauptsachlich in Borneo und In