Säurechloride und Hydroxamsäuren von Carboxyl- Ionenaustauschern. 10. Mitteilung über Ionenaustauscher
✍ Scribed by J.-P. Cornaz; K. Hutschneker; H. Deuel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1957
- Tongue
- German
- Weight
- 313 KB
- Volume
- 40
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Ziel dieser Arbeit ist die Herstellung eines Hydroxamsaureharzes, das selektiv fur Fe3+ ist. Solclie Rarze werden aus vernetzten Polymethacrylsauren rnit SOC1, und anschliessend mit NH,OH hergestellt . Zur Herstellung von chelatbildenden Ionenausta~schharzen~) werden oft Saurechloride verwendet, die aus Carboxyl-Harzen mit SOCl, hergestellt werden4). Bei der Umsetzung eines solchen chlorierten Harzes mit NH,OH5) wurden unter sehr verschiedenen Bedingungen (Chlorierung des Harzes mit SOC1, allein uiid in verschiedenen Losungsmitteln, Umsetzung des erhaltenen Saurechlorids mit NH20H in verschiedenen Losungsmitteln, beides unter Variation von Temperatur und Zeit) nur 20 bis 50% der Carboxyl-in Hydroxamsauregruppen ubergefuhrt. Dies mag zum Teil auf Anhydridbildung zuruckzufuhren sein. So bilden zweibasische Sauren (Bernstein-, Malein-, Phtalsiiure usw.) mit SOC1, und anderen Clilorierungsmitteln keine Saurechloride, sondern Anhydridee). Analog konnten sich vernetzte Polymethacrylsiiuren mit geringem Abstand benachbarter COOH-Gruppen verhalten. Saureanhydridgruppen wurden bei Reaktion mit NH,OH gleiche Mengen an COOH-und CONHOH-Grnppen liefern. Rei der Chlorierung eines Harzes, bei dem die COOH-Gruppen am Netzwerk weiter voneinander entfernt sind, diirfte die Anhydridbildung kleiner und die Einfiihrung von CONHOH-Gruppen grosser sein. Bei Einwirkung von NH,OH auf Saurechloride konnen indessen verschiedene Seitenreaktionen stattfinden'). Das schwach vernetzte Polymethacrylsaureharz Permutit H-70 (1) mit einer hohen Austauschkapazitat und ein selbst hergestelltes, schwach vernetztes Polymethacrylslureharz (11) rnit einer geringen Austauschkapazitat wurden wiederholt unter gleichen Bedingungen mit SOC1, behandelt und darauf nach bekannten Methodens) analysiert (Tab. I).
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