In der vorigen M i t t e i l ~n g ~) haben wir uber die Synthese von 1-Eserlthol-jodmethylat berichtet, das mit dem aus naturlichem Eserin erhaltenen identisch war. Damit war die Strukturformel, die R o b i n s o n , B s r g e r und S t e d m a n 3, fur das Eserin aufgestellt haben, auf synthetische
Synthetische Versuche über Eserin. II. Synthesen in der Indol-Gruppe. XI
✍ Scribed by Hoshino, Toshio ;Kotake, Yushiro
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1935
- Weight
- 233 KB
- Volume
- 516
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Iu der vorigen Mitteilung') haben Hoshiuo und T a m u r a mitgeteilt, daS das Desoxy-dinor-eserolin bzw.
Desoxy-9-methyl-dinor-eserolin durch Umsetzung der Grignardverbindung von Tryptamin bzw. u-Methyl-tryptamin mit Jodmethyl erhalten wurden. R i r haben jetzt (vgl. ngchste Mitteilung) statt Tryptamin 5-&ioqu?l-bzw. 5-Methozy-tryptamin angewandt und wie zu erwarten Dinor-eserathol bzw. Dinor-esermethol, die als Ansgangsmaterial fur die Synthese des Eserins gut geeignet erscheinen, erhalten. Fur die Synthese der 5-Alkoxy-tryptamine gibt es 2 Methoden, die vonMajims undHoshino') und die vonEwinss). Die erete wurde von una schon einigemal')') angewandt, auch von R. W. Jacksonb) und in jiingeter Zeit von Wielande) und Nitarbeitern, die andere von Spi[th 3. Wir haben die. 2 Methoden verglichen und fdr die Daratellung von gr6Seren Mengen 5-Alkoxy-tryptamin die zweite benutzt. Die optische Spaltung von Dinor-esermethol ist uns mit d-Brom-campher-sulfosiiure und d-Weinsaure gelungen. Uabei haben wir von der interessanten Eigenschaft des optisch aktiven Dinor-esermethols, ein atherloslichea Benzoat zu bilden, Gebrauch gemacht. Da Methyl-~-(6-alkoxy-3-indolyl)-~thylamin als Ausgangsmaterial fur die Synthese des Eserins in Betracht kommen kann, haben air zur Priifung der Zuganglichkeit solcher Verbindungen die Monomethylierung des Tryptamins versucht. A. 600, 42 (1932); Proc. Tokyo 8, 171 (1932).
4 B. 68, 2042 (1925). 4) Akabori u. S a i t o , B. 63, 2245 (1930).
📜 SIMILAR VOLUMES
Diese Substanz enthalt mithin 1.Mol. Wasser mehr als das w-Hydantylskatol; ihre chemische Natnr konnto jedoch wegen Materialmangels noch nicht anFgeklirt werdeo. Chemisches Iostitut der Universitjt S e n d a i (Japan). 426. Riko Majima: Synthetisohe Verauche \*in der Indol-Gruppe, 11.: Munio Kotake