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Synthese von Pyrimidinthionen-(4) und Pyrazolo[3.4-d]pyrimidinen

✍ Scribed by Goerdeler, Joachim ;Wieland, Dieter


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1967
Tongue
English
Weight
765 KB
Volume
100
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Synthese von Pyrimidinthionen-(4) und Pyrazolo[3.4-d]pyrimidinen

Aus dem Organisch-Chemischen lnstitut der Universitat Bonn (Eingegdngen am 25. Juni 1966) Aus primaren Enaminen, insbesondere 2-Amino-penten-(2)-on-(4), wurden rnit einer Reihe von Acylisothiocyanaten entsprechende C-Addukte und daraus durch innermolekulare Kondensation 5-Acyl-pyrimidinthione-(4) hergestellt. S-Methylierung und Reaktion mit Hydrazin ergab dann in einigen Beispielen Pyrazolo-pyrimidine. Im Zusammenhang rnit Isothiazol-Synthesen stellten Goerdeler und Pohland vor einigen Jahren Additionsverbindungen aus Acylsenfolen und Enaminen dar 2 ) . Beim Experimentieren rnit diesen Verbindungen wurde beobachtet, daB diese unter dem EinfluB von Ammoniak glatt zu Pyrimidinthionen-(4) cyclokondensieren. In der betreffenden Publikation3) wurde die Vermutung geaunert, daB hier ein neuer, allgemeiner Zugang zu bestimmten Pyrimidin-Derivaten gegeben sei. Spatere Unter-suchungen4.5), auch von anderer Seites), haben die Annahme bestatigt: Hier liegt in der Tat eine recht allgemeine und einfache Methode zur Darstellung der anderweitig nur schwierig zu erhaltenden Pyrimidinthione-(4) vor. Im Bestreben, Moglichkeiten und Grenzen dieser Synthese, die nach dem Prinzip N-C-C + C -N -C verlauft, an einem weiteren Beispiel genauer kennenzulernen, wurden die im folgenden beschriebenen Untersuchungen angestellt. Bei ihnen diente 2-Amino-penten-(2)-on-(4) (,,Acetylaceton-imin") als Basis, wahrend die Acylsenfole in weiten Grenzen variiert wurden. Nur in einigen Sonderfallen wurden auch andere Enamine eingesetzt.

A. Additionsverbindungen von Acetylaceton-imin u. a. mit Acylsenfolen

Bekannt waren die Addukte aus Acetylaceton-imin und Benzoyl-sowie Phenoxycarbonyl-senfol3). Eine groBe Zahl anderer Acylsenfole lieB sich entsprechend zu den Verbindungen la-n umsetzen.

Nicht gliickten die Reaktionen rnit Di-und Trichloracetyl-, Acryloyl-, P-Athoxyacryloyl-und Phthaloyl-senfol (auch nicht bei P-Amino-crotonester statt Acetylaceton-imin), obwohl auch hier die charakteristischen Rotfarbungen beim Zusammen-


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