## Abstract Lumazin (**1a**) sowie seine __N__‐ und __C__‐Methyl‐Derivate werden durch katalytische Hydrierung und nachfolgende Acetylierung in 5‐Acetyl‐5.6.7.8‐tetrahydro‐lumazine **2** übergeführt. Durch saure Hydrolyse können hieraus die oxydationsempfindlichen 5.6.7.8‐Tetrahydro‐Verbindungen in
Synthese und Eigenschaften von 5′-Desoxynucleosid-5′-carbonsäuren und ihren Derivaten
✍ Scribed by Meyer, Wilfried ;Follmann, Hartmut
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1980
- Tongue
- English
- Weight
- 832 KB
- Volume
- 113
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Abstract
Die Darstellung von bisher nicht allgemein zugänglichen 5′‐Desoxynucleosid‐5′‐carbonitrilen (3) gelingt sowohl in der Ribo‐ wie 2′‐Desoxyribonucleosidreihe, wenn man Nucleosid‐5′‐tosylate mit festem KCN unter Kronenether‐Katalyse in organischen Lösungsmitteln umsetzt. Auch O^2^, 5′‐Cyclopyrimidinnucleoside eignen sich als Ausgangsmaterial. Aus den Nitrilen 3 sind unter vorzugsweise sauren Reaktionsbedingungen die Ester 6 und aus ihnen die 5′‐Desoxynucleosid‐5′‐carbonsäuren (7) erhältlich, die sich als Nucleotid‐Modelle in biochemischen Systemen eignen. In alkalischer Lösung erleiden die Nitrile 3 rasche Eliminierung der Purin‐ oder Pyrimidinbase. Aus dem Adeninnucleosid 3a entsteht dabei ferner unter Addition des ungesättigten Zuckerfragmentes 10 das an N^6^ zu einem Pyrrolidin modifizierte Nucleosid 12. Wie in anderen C‐5′‐modifizierten Nucleosiden zeigen die Circulardichroismus‐Spektren der neuen Verbindungen eine starke elektronische Wechselwirkung zwischen polaren C‐5′‐Substituenten und den Chromophoren an.
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