Synthese einiger Zersetzungsprodukte der Dihydro-usninsäure
✍ Scribed by Yanagita, Masaiti
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1938
- Weight
- 315 KB
- Volume
- 71
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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Schon im Jahre 1875 theilte P a t c r n b ' ) mit, dass die Usninsaurc, wenn sie niit der drei-bis vierfachen Menge Methyl-, Aethyl-oder Propylalkohol drei bis vier Stunden im Rohre auf 150° erhitzt wird, eino neue Saurc ergicbt, der cr die Formel C,,H,,O, uiid den :ismen Decarbousninsllure gab. Sic
Wid m a n , Zur Kenntniss der Usslainsdure. 277 erklart, warum friihere Forscher die Isoverbindung ganz tibersehen habcn. Die Isodecarbousninsiiure ist in warmem Alkohol leicht, in Chloroform sogar beini Kochen ziemlich schwer loslich und krystallisirt in fast farblosen , kcilfiirmig zugespitzten ,
Snails. Ueber die rcicemische Natzcr der i-Usninsaure. 339 chlorid , giesst die Reactionsmasse nach mehreren Stunden auf Eis und sauert dsnn mit Salzsaure an, so fallt eine Benzoylverbindung aus. Dieselhe wird durcb Extraction mit Aether isolirt und schliesslich aus Sprit umkrystallisirt, m s dem si