## Abstract Es wurde beobachtet, daß Sauerstoff auch unter strengem Ausschluß von Licht die Chlorierung von Äthern stark verzögert. Aus dem Verhältnis der wirksamen Mengen Sauerstoff zu Chlor wird geschlossen, daß auch die Dunkelchlorierung von Äthern eine Radikalkettenreaktion ist. Hierfür spricht
Studien zum Ablauf der Substitution, XX. Zweit- und Mehrfach-Chlorierung einiger Monochloralkane
✍ Scribed by Horner, Leopold ;Schläfer, Ludwig
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1960
- Weight
- 611 KB
- Volume
- 635
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Ein vollständiges Bild über Art und Menge der bei der Chlorierung von Mono‐ bzw. Dichlor‐n‐alkanen (C~3~–C~8~) entstehenden isomeren Di‐ bzw. Trichloralkane vermittelt die Gaschromatographie. Die Isomeren wurden auf direktem (Kontrolle durch Vergleichspräparat) oder auf indirektem Wege (relative Lage der Zackenmaxima) identifiziert. Das Chlor sucht als elektrophiler Substituent in mono‐ und dichlorierten Alkanen Orte hoher Elektronendichte bevorzugt auf. Bei endständig Cl‐tragenden Mono‐, Di‐ und Trichloralkanen ist die Substitution in der (ω—1)‐Stellung durch Wirkung der Methylgruppen stets begünstigt. – Der Einfluß stark induktiv wirksamer Substituenten auf den Chlorierungsverlauf wird am Beispiel von Sulfochloriden und Estern der Trichloressigsäure eindrucksvoll sichtbar. – Bei Chlorierungen über 200° tritt der Anteil des vic.‐Dichlorids stark zurück. Nitrose Gase unterdrücken diesen „Vicinal‐Effekt”︁, hemmen aber die Chlorierung auch bei 400° noch sehr stark. – Die Zusammensetzung der Isomerengemische aus thermisch, photochemisch oder nach M. S. Kharasch (mit SO~2~Cl~2~ + Peroxyd) chlorierten Mono‐ und Dichlor‐n‐alkanen wird bekanntgegeben und diskutiert. Die Chlorierungsbedingungen haben auf das relative Verhältnis der Isomeren, wenn man von Naheffekten absieht, keinen wesentlichen Einfluß.
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