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Struktur und Reaktivität der “kovalenten Hydrate” in der Alloxazin-Reihe

✍ Scribed by Koziol, Jacek ;Hemmerich, Peter


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1976
Weight
745 KB
Volume
1976
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Abstract

N^1^‐Monoanionen B1 von Alloxazinen 1(A) reagieren im pH‐Bereich 11 ‐14 langsam unter 2,3‐Ringöffnung zu einem Gleichgewicht mit einer Carbaminatform 5, welche durch Ansäuern stabilisiert wird zum „Alloxazin‐hydrat”︁ A‐OH^2^. Der große Unterschied der p__K__‐ Werte von Alloxazin und seinem „Hydrat”︁ ermöglicht die Trennung beider Spezies. ‐ Im Falle von N^1^‐Alkylalloxazinen 1 (R^1^ ≠ H) decarboxyliert das gebildete „Hydrat”︁ irreversibel zu den bekannten 2‐Alkylamino‐3‐chinoxalincarbonsäure‐N‐alkylamiden 2, während die stabilen „Hydrate”︁ A‐OH~2~, erhalten aus den N^1^‐unsubstituierten Analoga 1 c‐ e (R^1^ = H), Wärme benötigen, um zu N‐Alkyl‐N′‐(2‐chinoxalinyl)harnstoffen 10 decarboxyliert zu werden.‐Für die stabilen „Hydrate”︁ A‐OH^2^ wurde die Struktur 6 ermittelt. Sie werden am Sauerstoff unter Ringöffnung zu Methylestern von 5 methyliert. Die „Dehydratisierung”︁ von 6 zurück zu 1 läßt sich mit Säureanhydriden erzielen. Die Säure/Base‐Eigenschaften, Bildung und Zerfall sowie UV‐, ^1^H‐NMR‐ und IR‐Spektren der„Alloxazin‐hydrate werden durch die Struktur vom Typ 6 befriedigend erklärt, so insbesondere die Leichtigkeit der alkalischen Rückbildung der Carbaminate 5 zum Alloxazin 1. Die Reaktion erweist sich als Schlüssel zum Verständnis der Hydrolyse von Alloxazin und Isoalloxazin.


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