Struktur und Bittere in der Huluponreihe
✍ Scribed by Gienapp, E. ;Schröder, K. L.
- Book ID
- 102840265
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1975
- Tongue
- English
- Weight
- 627 KB
- Volume
- 19
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Durch Bestimmung von Schwellenwertkonzentrationen und durch Unterschiedsprüfungen wird untersucht, welchen Einfluß die Länge und die Verzweigung der Alkyl‐ bzw. Alkenyl‐ und der Acylseitenketten sowie das Vorhandensein von Doppelbindungen in den Seitenketten auf die Bittere von 5,5‐Dialkyl (bzw. Alkenyl‐)‐3‐acylcyclopentan‐1,2,4‐trionen (Huluponanalogen) haben. Zur Abschätzung des Einflusses der Carbonylgruppe in einer Seitenkette und des Einflusses der Verätherung und der Reduktion der Enolgruppe des Kerns auf die Bittere werden entsprechende Derivate des 3‐Isobutyryl‐5‐isobutyl‐5‐(3‐methylbut‐2‐enyl)cyclopentan‐1,2,4‐trions hergestellt und in Triangelanordnung letzterem gegenübergestellt.
Durch diese Untersuchung werden verschiedene Zusammenhänge zwischen der Struktur und der Bittere in der Reihe der Huluponanalogen offensichtlich.
Eine Verlängerung sowohl der Acyl‐ als auch der Alkylseitenketten bewirkt eine signifikante Abnahme der Bitterschwellenwertkonzentrationen. Huluponanaloge mit 2 kleinen Alkylgruppen (Methyl‐ oder Äthylgruppen) am geminal substituierten Kohlenstoffatom sind nur noch schwach bitter. Die Gegenwart einer olefinischen Doppelbindung wirkt der Erniedrigung des Schwellenwertes durch die Verlängerung der Seitenkette entgegen.
Die Substanzen mit gradkettigen Alkyl‐ bzw. Acylgruppen sind stärker bitter als ihre verzweigten Isomeren.
Ein durch Umsetzung eines Huluponanalogen mit Diazomethan hergestellter Enolmethyläther weist beim Vergleich mit dem Huluponanalogen keinen signifikanten Unterschied in der Stärke der Bittere auf. Dagegen bewirkt die Reduktion der endocyclischen Carbonylgruppe des Cyclopentantrionsystems zur sekundären Alkoholgruppe eine deutliche Abnahme der Bittere. Das durch Reduktion der Carbonylgruppe in der Acylseitenkette gewonnene “Desoxyhuluponanaloge” ist eindeutig stärker bitter als das entsprechende Huluponanaloge.
📜 SIMILAR VOLUMES