fekt [Vergleich von 2 mit 6 (30.03)]. Der Unterschied in den pK,,-Werten von 2 und 5 (29.51) lieBe sich nur bei genauer Kenntnis der Strukturen bewerten. 2 und 6 sind kinetisch aktive Basen[']. Im 'H-NMR-Spektrum einer Mischung von 6 und 6 . H @ in CD3CN bei ca. 0°C erscheinen nur gemittelte Signale
Starke neutrale Homoaromaten
✍ Scribed by Carsten Präsang; Peter Amseis; David Scheschkewitz; Gertraud Geiseler; Werner Massa; Matthias Hofmann; Armin Berndt
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2006
- Tongue
- English
- Weight
- 141 KB
- Volume
- 118
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Während geladene Homoaromaten bereits in großer Zahl beschrieben wurden, [1] sind neutrale eher Raritäten, [2a] die zudem nur geringe homoaromatische Stabilisierungsenergien aufweisen, also als "schwach" einzustufen sind. [2][3][4] Die bisher "stärksten" sind Bishomoaromaten: Derivate des Bishomoborirens Ia, [2b] das Carbenanorbornen IIa [2c] sowie das Metallacyclopenten IIIa [Cp = Cyclopentadienyl; Gl. (3)]. [2d] Ia und IIa, für die Stabilisierungsenergien von 16.4 [5] bzw. 13.8 kcal mol À1 [2e] berechnet wurden, verdanken diese Stärke ihren bicyclischen Gerüsten mit für die bishomoaromatischen Wechselwirkungen günstiger Geometrie. Die Prototypen Ib [1c] und IIb [2f] [Gl. (1)/(2)] sind energiereicher als die monocyclischen Isomere IV [1c] bzw. V [2f] ohne Zweielektronen-Dreizentren(2e,3c)-Bindungen. Derivate des monocyclischen 1-Boracyclopent-3-ens IV sind auch experimentell bekannt. [6] Besonders große homoaromatische Stabilisierungsenergien treten dann auf, wenn die formale Bildung des klassischen Vergleichsmoleküls ohne cyclische Delokalisierung mit Ladungstrennung verbunden ist. [1b] Für den Bishomoaromaten 1 a [Gl. ( 4)], den Prototypen nichtklassischer 1-Sila-3,4diboracyclopentane, hatten wir eine aromatische Stabilisierungsenergie von 40.9 kcal mol À1 berechnet. [1b] Wir stellen hier nun die Synthese und Charakterisierung des Derivats 1 b [Gl. ( 5)] vor, des mit Abstand stärksten aller bisher bekannten neutralen Homoaromaten.
Aus einer konzentrierten THF-Lösung des intensiv gelben 1-Sila-3,4-diboracyclopentanderivats 2 (Dur = 2,3,5,6-Tetramethylphenyl), [1b] das bei 135 8C unzersetzt schmilzt und in Lösungsmitteln wie CDCl 3 , CD 2 Cl 2 und Toluol unter Ausschluss von Feuchtigkeit wochenlang unverändert bleibt, fallen nach etwa zwei Tagen farblose Kristalle aus. Die
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