Peralkylierte Polyaminophosphazene -extrem starke neutrale Stickstoffbasen
✍ Scribed by Dr. Reinhard Schwesinger; Helmut Schlemper
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1987
- Tongue
- English
- Weight
- 308 KB
- Volume
- 99
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
fekt [Vergleich von 2 mit 6 (30.03)]. Der Unterschied in den pK,,-Werten von 2 und 5 (29.51) lieBe sich nur bei genauer Kenntnis der Strukturen bewerten. 2 und 6 sind kinetisch aktive Basen[']. Im 'H-NMR-Spektrum einer Mischung von 6 und 6 . H @ in CD3CN bei ca. 0°C erscheinen nur gemittelte Signale. Wahrend bei der Dehydrochlorierung von f3-Phenylethylchlorid mit l b 'H-NMR-spektroskopisch nur ca. I 5% Alkylierung nachweisbar sind, wird in einer dreimal langsameren Reaktion 2 iiberraschend zu 43% alkyliert; sogar von Isopropylbromid wird 2 zu einem hoheren Anteil alkyliert als lb. Mit 1,2-Dibromethan reagiert es zum Kation 10 [I0 -2C10,: mit (vermutlich) D3-Konformation. Fpz323-325"C; 'H-NMR (CD3CN): 6=3.66 (s), 3.75 (s)] 6 wird in einem Konkurrenzexperiment dreimal schneller rnethyliert als N-tert-Butylpentakis(dimethy1amino)dip h o ~p h a z e n ~" ~ (pK,= 33.42!). Die verhaltnismaDig hohe Nucleophilie von 2 und 6 beruht vermutlich (ahnlich wie bei Hydrazinen) auf einer Wechselwirkung der freien Elektronenpaare der chelatbildenden Stickstoffatome. In der Breite der Anwendbarkeit als Hilfsbasen sind 2 und 6 (und sicherlich auch 5) den Phosphazenbasen damit klar unterlegen.
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