Stabilität und Struktur der Zink-Komplexe von Histidin-Derivaten
✍ Scribed by Weitzel, Günther ;Schaeg, Werner ;Schneider, Friedhelm
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1960
- Weight
- 535 KB
- Volume
- 632
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Die Gleichgewichtskonstanten der Zinkkomplexe von zehn Histidinderivaten wurden durch potentiometrische Titration bestimmt und die „overall”︁‐Stabilitätskonstanten (für den gesamten p~H~‐Bereich) sowie die physiologischen Bindungskonstanten (für p~H~ 7.2) berechnet. — Die Zinkkomplexe von Histamin und Histidin, in denen ein Chelat‐6‐Ring anzunehmen ist, besitzen höhere Stabilität als die Zinkkomplexe von 4‐Aminomethyl‐imidazol und 4‐Imidazolylglycin, welche formal einen Chelat‐5‐Ring bilden können. — Die Zinkkomplexe von Histidinol, Histidinmethylester, 1‐Benzyl‐histidin und Histidinhydrazid, für welche sämtlich die „Zink‐histamin”︁‐Struktur mit Chelat‐6‐Ring anzunehmen ist, zeigen im Vergleich zu Histidin strukturabhängige Variationen der Komplexstabilität. — An den Dipeptiden L‐His‐L‐Asp‐, L‐His‐L‐Glu‐und L‐His‐L‐Leu‐methylester wird gezeigt, daß deren Zinkkomplexe ebenfalls die „Zink‐histamin”︁‐Struktur ausbilden und daß der Verschluß des Histidincarboxyls durch die Peptidbindung zur Erhöhung des Zinkbindungsvermögens im physiologischen p~H~‐Bereich führt. Die Veresterung der carboxylendständigen Aminosäure beeinflußt dagegen die Zinkaffinität der Peptide nicht. — Alle geprüften Histidinderivate besitzen hohes Zinkbindungsvermögen („overall”︁‐Konstanten 8.8 bis 11.7), überschreiten aber nicht das Zinkbindungsvermögen des Histidins.
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