Spätergebnisse bei der Behandlung von Knochenbrüchen mit Polyurethanschaum
✍ Scribed by H. Buchner; P. Feischl
- Publisher
- Springer
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 847 KB
- Volume
- 54
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
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✦ Synopsis
Wie wit bereits bei der 2. Tagung der 0sterreichischen Gesellschaft ftir Chirurgie und Unfallheilkunde am 11.9. 1960 in Wien berichten konnten, haben wit in dell Jahren 1959 und 1960 bei neun Patienten eine Kunststo~implantation mit Polyurethanschaum (Ostamer) zur Behandlung von Knochenbri~chen und Knochentumoren durchgefiihrt. Es handelte sich dabei urn ffinf Implantationen am Schienbein, drei Implantationen an Oberschenkelknoehen und einer Implantation bei einer Cyste im Darmbein. Wit entschlossen uns damals zur klinischen Erprobung dieses neuen Kunststoffes deshalb, well sowohl klinische als aueh tierexperimentelle Untersuchungen vorlagen, die den Anschein erweckten, dab dieses Material die Anforderungen erffillt, welche an einen sog. Knochenleim zu stellen sind.
Die inzwischen mitgeteilten Ergebnisse bei Verwendung dieses Kunststoffes zeigten aber, dab die seinerzeit yon SALVATOI~E U. MANDAlCINO sowohl im Tierexperiment als aueh beim Menschen gemachten Erfahrungen nicht geeignet sind, das in den Kunststoff gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. In letzter Zeit wurden aui3erdem wieder Stimmen laut, welche ffir Ostamer doch noch ein gewisses Indikationsgebiet zu sehen glauben. Wit ffihlen uns daher veranla$t, unsere Er/ahrungen mit diesem Material, welche nun schon fiber 11/2 Jahre zurfickliegen und daher eine exakte klinische und auch feingewebliche Beurteilung der Verh/£1tnisse nach der Implantation von Kunststoff bei der Behandlung yon Knochenbrfichen und Tumoren erlauben, mitzuteilen.
Von den neun operierten F/~llen konnten wit wegen den sparer durchgeffihrten Nachoperationen bei drei t'gillen eine genaue histologisclle Untersuchung vornehmen. Ein Fall wurde von LA~C~ untersucht. Auf Grund der klinischen Erfahrungen wie auch der histologischen Untersuchungsergebnisse k6nnen wir auf folgende Fragen n/~her eingehen:
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Klinisches Verhalten bei der Implantation yon Polyurethansehaum. 2. Histologische Untersuehungen fiber die Weehselbeziehung zwischen Implantat und Gewebe. Wit verdanken die Anfertig~ng der histologisehen Pr/~parate sowie deren Auswertung dem Pathologisch-Anatomischen Institut Graz (Vorstand: Prof. Dr. M. I~ATZEN~OFEn) und vor allem Herrn Prof. Dr. PI~OPST.
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Betraehtungen fiber die Brauchbarkeit yon Endoprothesen auf Kunststoffbasis bei der Behandlung yon Knoehenbrfiehen.
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