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Sommers Einsiedelei

✍ Scribed by Ernst Kreuder


Book ID
112016890
Publisher
Luchterhand
Year
1960
Tongue
German
Weight
902 KB
Series
die mainzer reihe
Category
Fiction

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✦ Synopsis


Wilhelm Lehmann hat einmal gesagt: »Der Dichtung liegt ob, die hinter den Abstraktionen der Zivilisation verschwindende Natur der Phänomene festzuhalten und als wirklich, d. h. wirksam, geltend zu machen. Die Poesie bewegt aus dem luftlosen in den luftig erfüllten Raum, in Welt ohne Abstraktion... Von einem gelungenen Gedicht muß sich sagen lassen, daß darin Blick, Empfindung überhaupt als Sprache ihre Schuldigkeit getan haben...«

In den hier ausgewählten Gedichten Ernst Kreuders sind diese Voraussetzungen auf eine beglückende Weise erfüllt. In seinen Verszeilen leben die Blumen, atmet der Wald und gewinnen die dunklen Gewässer magische Kraft. Die »Natur der Phänomene« offenbart sich im Bild, im Zeilenrhythmus, und indem die Sprache auf diese Weise eine treffende Aussage über die Wirklichkeit macht, eröffnet sie gleichzeitig eine zweite Dimension. In der Beschwörung des Waldes, der Spinne, in der Schilderung von Blumendolden und Mondgewässern, leben die Rätsel des Daseins überhaupt. Da sie begrifflich nicht faßbar sind, erfahren wie sie im Bild. Geburt und Tod, Entfaltung, Blühen und Vergehen, sind die großen Fragen jedes Menschenlebens. Hier werden sie anschaulich und bleiben doch im Dunkel ihres nicht erforschbaren Grundes


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Sommers has argued 1 that there is a principle of predication that rules out certain types of ontologies, e.g., the Strawsonian ontology of persons. We will argue that it is his principle, rather than these ontologies, that should be ruled out. The principle that he offers is: If a, b, and c are a