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Resultate aus Pendelbeobachtungen

โœ Scribed by C. F. W. Peters


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1881
Tongue
English
Weight
396 KB
Volume
99
Category
Article
ISSN
0004-6337

No coin nor oath required. For personal study only.

โœฆ Synopsis


Bei Gelegenheit meiner auf Veranlassuiig des Herrn Prasideiiteii des Geodatischen Instituts, Generallieutenant Dr. Baeyer, im Jahre I 870 in Koiiigsberg ausgefiihrten Untersuchuiig des Hessel'schen Pendelapparates, welche den Z n w k hatte zu constatiren, oh im Laufe der Zeit eine: Veriinderung in der Lange der ZLI deni Apparate gehorenden Copie der Toise du PGrou stattgefunden habe, fiihrte ich eine Reihe von Heobachtungen mit dem Lohmeier'sclien Reversionspendel aus, iim eine eriieute Vergleichung der mit dem letztereii g-efiindeneii I,iinge dcs einfachen Sekuiidenpendels mit einem anderweitig auf zuverlassige Weise erlaiigteii Werthe zu erhalten.

Die Heobachtungen wurdeii in der Zeit vom 7. bis I I . Juni ausgefuhrt, wiihreiid der Ikssel'sche Apparat einer grundlichen Reiiiigung uiiterworfetl wurde. Die Console des Iieversionspendels wurde an derselben Wand, an n-elclier sonst das Fadenpendel angebracht ist, mit starken, eingegypsten Bolzen befestigt, und die Ellicott' sche Peiideluhr in einer solchen Entfernung davor aufgestellt, dass der zur Beobachtung der Coincidenzen an dem Uhrpendel angebrachte Kahinen sich in einer Entfernuiig von 3,5 8 Meter voii dem Reversionspendel befmd. Zwischen beiden Pendeln, und zmar 0,78 Meter von dem Uhrpendel entfernt , befand sich ein l~eriirolirobjectiv, welches das Rild der untereii Spitze des Keversioiispendels auf den Sclilitz an dem Kahmen des Uhrpendels warf. Das Objectiv des zur Heobachtung der Coincidenzen und Rblesuiig dcr Schwinguiigsweiten dienendeii Fernrolirs befaiid sich 2,62 Meter vor dem Uhrpendel. Die Beobachtung der Coincidenzen geschah in derselben Weise wie friiher in Altona und Berlin. An der Ellicott'schen Pendelulir wurde ein Knoblicli'scher Stromunterbreclier angebracht und die Registrirung der Coincideiizen geschah auf den1 der Konigsberger Sternwarte gehorenden Krille'schen Chronographen. In ahnlicher Weise \vie in Berlin wurde an der zur Ablesung der '9 14.9908 4 45 22.9976 54 0.9952


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Nachdem eine Vergleichung der in Altona mit dem Lohmeier'schen Reversionspendel gefundenen Resultate mit den fruheren Sabine'schen Bestimniungen ausgefuhrl war, wurde es wunschenswerth, noch an andern Punkten. fur welche sich sichere Bestimmungen der Langen des einfachen Secundenpendels vorfanden ,