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Principles for the Toxicological Assessment of Pesticide Residues in Food (Environmental Health Criteria 104). 117 Seiten. World Health Organization, Geneva 1990, Preis: 15, - Sw. Fr.

โœ Scribed by Lewerenz, H.-J.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1991
Tongue
English
Weight
140 KB
Volume
35
Category
Article
ISSN
0027-769X

No coin nor oath required. For personal study only.

โœฆ Synopsis


Diese in 77 Vor-und Posterbeitragen vorgenommene Bestandsaufnahme war notig; denn parallel zu den zunehmend gewonnenen Einsichten in die zellularen und molekularen Mechanismen der Vitamin-E-Wirkung sind im UnmaD spektakulare und geradezu skandalos ungenaue und unwissenschaftliche Berichte erschienen. Zum Teil liegt das, wie man erfahrt, am klassischen Fetusresorptionstest mit seinen SchluDfolgerungen fur die Prophylaxe und Therapie von Fortpflanzungsstorungen in der Tier-und Humanmedizin, zum nicht minderen in den Widerspriichlichkeiten der seit nunmehr iiber hundert Jahre erscheinenden Literatur iiber die Chemie freier Radikale begrundet. So vie1 scheint nach der Lektiire dieses Buches sicher: Vitamin E ist Bestandteil biologischer Membranen, z. B. der inneren mitochondrialen und der Membran der roten Blutzellen, und Vitamin-E-Mangel bewirkt auDer einer Neigung zur erleichterten Erythrozytenhamolyse eine Schadigung der Ultrastruktur und Integritat von mitochondrialen und Kernmembranen, des endoplasmatischen Reticulums und der Ultrastruktur von Thrombozyten. Es vermag, die Lipidperoxydation zu verhindern und den Stoffwechsel der durch die Lipoxygenase undioder Cyclooxygenase ausgelosten Arachidonsaurekaskade und damit die Eigenschaften sowie moglicherweise auch die Mikroviskositat von Zellmembranen zu modulieren. Vitamin E ist das vornehmliche und wahrscheinlich einzige fettlosliche, peroxylradikalabfangende kettenabbrechende Antioxidans. Das entstehende alpha-Tocopheryloxyl-Radikal wird durch im Cytosol lokalisierte Reduktionsmittel wie Glutathion und Ascorbat und/oder eine in mitochondrialen und mikrosomalen Membranen der Leber nachgewiesene Reduktase regeneriert. Die durch freie Radikale katalysierte Lipidperoxydation ist ein permanenter biologischer ProzeO, der bei Mangel an Kontrolle zur Schadigung zellularer und intrazellularer Membranen einschliel3lich der dort gebundenen Enzyme und anderer Makromolekiile fuhrt. Das trifft besonders in durch Toxine, korperliche und geistige Anstrengungen, Krankheiten und Alterungsprozesse bedingten StreBsituationen zu und kann z. B. an oxydierten Thyminderivaten im Harn, 8-Hydroxydesoxyguanosin im Gewebe und Urin, TBA-reaktiven Substan-Zen im Plasma, an der Ausatmung von Pentan und Hexan als Metaboliten von n-3-und n-6-Fettsauren oder am Auftreten von Hydroperoxiden, Malonaldehyd, Alkenalen u. a. festgestellt werden. Neu oder vertiefend sind die Erkenntnis der Abhingigkeit sender Katarakte und der altersabhangig verminderten Immunantwort vom Vitamin-E-Status sowie experimentelle Hinweise auf die altersbedingte Makulopathie, Osteoarthritis und Beeintrachtigung neurologischer Funktionen. Vielfaltig mitgeteilt werden retrospektive Serumbankstudien iiber kardiovaskulare Krankheiten und Krebs. Doch zu konkreten Empfehlungen hinsichtlich der Aufnahme von Tocopherolen, Ascorbat, p-Caroten und Selen will man sich nicht auDern, solange laufende prospektive Interventionsuntersuchungen nicht abgeschlossen und ausgewertet sind. Ein aufregendes Buch. B. GASSMANN


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Zunachst wird iiber das jeweilige Gewiirz in feuilletonistischer Weise etwas zur Geschichte gesagt, welche Heilkrafte man ihm friiher zuschrieb und welche Wirkungen es sonst noch ausiibt. Die zugehorigen Gerichte sind im Detail beschrieben, vor allem ist naturlich gesagt, welche Gewiirze in welchen