Polyvinylalkohol-polyschwefelsäureester als Modellsubstanzen für synthetische Heparine
✍ Scribed by F. Patat; K. Vogler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1952
- Tongue
- German
- Weight
- 649 KB
- Volume
- 35
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Zusammenfassung. Mit Violursaure lassen sich papierchromatographisch getrennte Ionen sichtbar machen, wobei die verschiedenen Farben der Violurate die Durchfiihrung qualitativer Analysen ermoglichen. Versuche ergaben, dass durch planimetrische Auswertung solcher Flecken im Chromatogramm auch quantitative Bestimmungen von Alkali-und ErdalkaIi-Ionen durchgefuhrt werden konnen. An Beispielen wird die Verwendbarkeit der Methode gezeigt. Anstalt fur anorganische Chemie der Universitat Basel. 17. Polyvinylalkohol-polyschwefelsaureester als Modellsubstanzen fur synthetische Heparine von F. Patat und K. Vogler. (30. XI. 51.) 1. P r o b le m s t ellu ng. Seit der Beschreibung des ersten synthetischen gerinnungshemmenden Stoffes auf makromolekularer Grundlage, der Polyanetholsulfosaure durch V . Demolc & ill. Reinertl), hat die Bsarbeitung synthetischer Anticoagulantien eine starke Ausbreitung erfahren.
Insbesondere hat es nach Bekanntwwden der chemischen Natur des Heparins, als der einer Mucoitin-poly~chwefelsaure~), nicht an Versuchen gcfehlt, heparinahnliche Stoffe zu synthetisieren. I n zahlreichen Arbeiten 3, wurde uber die Syntliesen einer grossen Zahl von sulfurierten Polysacchariden und ihrer Eigenschaften berichtct. Alle Anstrengungen wurden dabei auf die Erforschung cines Zusammenhanges zwischen K o n s t i t u t i o n und biologischen Eigcnschaf - t e n verwendet.
Der Erfolg dieser Versuche zur Auffindung cines brauchbaren Produktes war im allgemeinen gering, da viele Praparate, auch wenn ihre gerinnungshemmenden Eigenschaften befriedigten, vie1 zu toxisch waren. Die Konzeption dieser Arbeiten kam in typischer Weise von der niedermolekularen Chemie her, und man gab sich vorderhand keine Rechen-
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