Polyterpene und Polyterpenoide LXXXIV. Synthese des 1,2-Cyclopentano-phenanthrens, des α- und des β-Methylderivats desselben und des Chrysens
✍ Scribed by L. Ruzicka; L. Ehmann; M. W. Goldberg; H. Hösli
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1933
- Tongue
- German
- Weight
- 552 KB
- Volume
- 16
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Dem einfachsten, gut charakterisierten Dehydrierungsprodukt, das bei der Behandlung von Cholesterin, Ergosterin und Cholsaure mit Selen und vielleicht auch mit Palladium entsteht, und das die Bruttoformel C,,H,, oder C,,H,, und einen Smp. von etwa 125O besitzt, sollte nach der neuesten Cholesterinformel die Konstitution des 1, 8-Cyclopentano-phenanthrens (111) oder eines Methylderivats, mit a-oder y-oder 3-standiger Methylgruppe zukommen2). Da zwar alle Analysen des Kohlenwasserstoffs vom Smp. 125O gut auf die Formel C,,H,, stimmen, dessen Schmelzpunkt aber nicht sehr scharf ist, so haben wir schon vor kurzem gewisse Zweifel an dieser Bruttoformel geaussert und auch die des niederen Homologen in Erwagung gezogen2). Eine Entscheidung ware nach zwei Methoden moglich : entweder durch Versuche, den bei der Dehydrierung erhaltenen Kohlenwasserstoff weiter zu zerlegen und zu reinigen, oder durch Synthese der in Betracht kommenden Kohlenwasserstoffe. Die Versuche in der ersten Richtung sind noch nicht abgeschlossen. nber unsere bisherigen synthetischen Versuche mochten wir hier berichten.
Es gibt sicher verschiedene
Wege, die zur Synthese der oben genannten Verbindungen fuhren werden. So ware z. B. an eine Cyclisation des durch Umsetzung der Grignard'schen Verbindung von p-(Naphtyl-l)-iithylbromid (I) mit Cyclo-pentanon zugiinglichen Kohlenwasserstoffs 11, entsprechend der Synthese des Octohydrophenanthrens von Bogert 3, , sowie Dehydriarung des Cyclisierungsproduktes zum l72-Cyc1opentano-phensnthren (111) zu denken. CH,Br l ) LXXXIII. Mitt. Helv. 16, 812 (1933). a ) Vgl. dariiber z. B. Helv. 16, 222 und 812 (1933).
3, Science 77, 289 (1933). ober Versuche in dieser Richtung wollen wir spater berichten. 53 ') A.'305, 261 (1899). 2, SOC. 1932, 2520.
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In einem bestimmten Falle wmlen bei normaler Erniihrung 9 i Rei oraler Belastung mit grossen Mengen T'itamin B, ( 3 x 20 und 3 x 40 mg) wurden nur etw-a 3-5 "/o im H a m ausgeschieden ; je grosser die Belastung, tlesto geringer war die prozentuale Busscheidung. Ejne leichte vorubergehende Retention
Wir haben bei den Formeln 11-V die Ringe des Triterpengeriistes, aus denen sich diese Kohlenwasserstoffe bilden konnen, durch die entsprechenden Buchstaben A-E gekennzeichnet. 2, Vgl. dazu Helv. 16, 216 (1933). 4, Urn die Analogie mit I hervorzuheben, schreiben wir die Cholesterinformel hier 3) A. 4
oraneeroten Xadeln aus. Nach Cmkristallisieren aus Athanol schmilzt es bei 129Z13O0. C',,H,,O,N, (479,4) Ber. C! 60,12 H 4,42 Gcf. )) 60,25 )I 4,49 7-0s y-1-methyl-2-iith yl-phenanthren (VII) Eine aus 6,82 g (0,048 Mol) Methyljodid und 1,17 g (0,048 Mol) Magnesium in 100 ccm abs. Ather bercitete Gri