## E Durch Verfutterung doppelt markierter Verbindungen werden weitere Einzelheiten des Biogeneseweges der weitverbreiteten Spiroketalenolatherpolyine gekllrt. Fur die normalen Verbindungen vom Typ 10 bzw. 11 wird der friiher angenommene Mechanismus endgiiltig gesichert und fur die starker ungesat
Polyacetylenverbindungen, XCVI. Über die Biogenese der Spiroketalenolätherpolyine
✍ Scribed by Bohlmann, Ferdinand ;Florentz, Gudrun
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1966
- Tongue
- English
- Weight
- 279 KB
- Volume
- 99
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
rn Die Biogenese der im Tribus Anthemideae weit verbreiteten Spiroketalenolatherpolyine wird sowohl fur die 5-Ring-als auch fur die 6-Ringverbindungen durch in vitro-Synthese unter sehr milden Bedingungen wahrscheinlich gemacht. Durch Verfiitterurig markierter Verbindungen llRt sich diese Annahme sicherstellen. rn Im Tribus Anthemideue sind neben Dehydromatricariaester vor allem die Spiroketalenolatherpolyine sehr weit verbreitet 2). Die beiden &,trans-Isomerenpaare 1-4 durften als Grundtypen zu betrachten sein, von denen sich zahlreiche sauerstoffhaltige Derivate sowie weitere Umwandlungsprodukte mit zusatzlicher Doppelbindung sowie Schwefelverbindungen ableiten. H& -[C=C ]z-CH 1: cis 3: cis 2: trans 4: tiand Die bisher durchgefuhrten Synthesen dieser Verbindungen3) diirften kaum der Biosynthese entsprechen. Wir haben daher nach einern moglichen Weg gesucht, der auch in der PAanze ablaufen konnte. Eine geeignete Vorstufe fur 1 und 2 sollte der Ketoalkohol5 sein, wenn man die Bildung von 1 und 2 nach folgendem Schema annimmt : H+ Die Schwierigkeit der Synthese von 5 liegt in der Labilitat der notwendigen cis-Konfiguration der Doppelbindung. Es war von vornherein klar, da13 das &-Isomere
📜 SIMILAR VOLUMES
Nach den Futterungen isoliert man aus den Extrakten die Hauptinhaltsstoffe durch Chromatographie. Wahrend Centaur X3 (6) und Artemisiaketon (7) nach Reinigung praktisch inaktiv sind, ist der isolierte Dehydromatricariaester (8) stark aktiv. Den bis zur konstanten spezif. Aktivitat gereinigten Ester