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Pikrotoxin. 5. Mitteilung. Über die Einwirkung von Diazomethan auf Brompikrotoxinin, Pikrotoxinin und α-Pikrotoxininsäure sowie über die Alkalibehandlung der α-Pikrotoxininsäure
✍ Scribed by M. Sutter; E. Schlittler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1950
- Tongue
- German
- Weight
- 664 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
I n unseren bisherigen Mitteilungen haben wir die Alkalieinwirkung auf Pikrotoxinin und a-Dihydro-pikrotoxinin untersucht und neben der hochmolekularen Pikrotoxinincarbonsaure C,,Hz,O, zwei niedrigmolekularc Spaltstiicke C,FI,,04 und C7H804 isoliert und identifiziert 3). Es war uns aber nicht moglich, aus diesen beiden niedrigmolekularen Spaltstucken eine Konstitutionsformel fur das Pikrotoxinin zu konstruieren, die wir als Arbeitshypothese hatten verwenden kiinnen.
Wie schon fruher erwahnt, konnen gute Griinde dafur angefuhrt werden, dass Pikrotoxinin zum mindesten einen ,,normalen Lactonring" enthalt. Wahrend Pikrotoxinin und a-Dihydro-pikrotoxinin bei der Alkalibehandlung in zwei Stucke aufgespalten werden, ist im Brompikrotoxinin C,,H,,O,Br die Molekel derart stabilisiert, dass bei der Alkalieinwirkung nur gerade dieser ,,normale Lactonring" geoffnet wird und in beinahe quantitativer Ausbeute Brompikrotoxininsaure C,,H,,O,Br entsteht*). Diese Saure 15sst sich mit Zink und Alkohol entbromen und man gelangt derart zur a-Pikrotoxininsaure Cl,H,,O7, die die gleichen reduzierenden Eigenschaften besitzt wie das Pikrotoxinin. Auf diesem Umweg scheint es also moglich zu sein, den ,,normalen Lactonring' ' des Pikrotoxinins ohne Beschadigung des unbekannten reduzierenden Systems zu offnen. Uber die Bahl der Ringglieder konnen wir keine Angaben machen. Auf jeden Fall gelingt es nicht, den Ring w-ieder zu schliessen und derart Pikrotoxinin zu regenerieren.
Wir haben nun versucht, diesen Lactonring auch durch Diazomethaneinwirkung,) nachzuweisen und berichten im folgenden uber unserc Beobachtungen.
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