Es wurden hochrnolekulare Starkeabbauprodukte (Iosliche Stirken) untersucht, die durch Lintnerisieren von Kartoffelstarke sowie durch schwache Siuredextrinierung erhalten worden waren. Die ZLI untersuchenden Polysaccharide wurden nach Entzug der wasserloslichen niedermolekularen Produkte der Starkeh
Physikalisch-chemische Eigenschaften der Triticale-Stärke
✍ Scribed by Palasiński, M. ;Fortuna, T. ;Gambuś, H. ;Nowotna, A.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1985
- Tongue
- English
- Weight
- 536 KB
- Volume
- 29
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Physikalisch-chemische Eigenschaften der Triticale-Starke
M. PALASINSKI, T. FORTUNA, H. GAMBUS und A. NOWOTNA Nach einern kurzen U berblick iiber die ziichterischen Arbeiten an der Weizen-Roggen-Hybride Triticale werden die Ergebnisse der Untersuchungen von 53 polnischen Triticale-Stammen dargestellt. An Hand von Analysen der wichtigsten Bestandteile von Triticalekornern (Fett, EiweiB, Rohfaser, Stirke) und der physikalisch-chemischen Eigenschaften der aus den Kornern isolierten Nativstarke (Fett-, EiweiB-, Asche-, Phosphor-und Arnylosegehalt, KorngroBenverteilnng, Quellungstemperaturbereich, Wasserbindevermogen, Wasserloslichkeit, Konsistenzcharakteristik, Viskositltskennzeichen) erfolgt eine Charakterisierung der Triticale-Starke aus der Sicht einer eventuellen Anwendung der Triticalekorner zur Starkegewinnung.
Zuchtung von Triticale
Ziel der Kreuzung von Weizen und Roggen ist die Schaffung einer neuen Getreideform, welche nutzliche Eigenschaften beider Elternarten, d. h. gute anwendungstechnische und erndhrungsphysiologische Qualitaten des Weizens mit geringen Anforderungen des Roggens hinsichtlich der Klima-und Bodenbedingungen verbinden.
Die ersten Weizen-Roggen-Hybriden zeichneten sich sowohl durch positive Eigenschaften, z. B. gesteigerter EiweiRgehalt und gute Resistenz gegen Pflanzenkrankheiten, als auch durch negative Eigenschaften aus, wie schwachere Ertragsleistung, geringere Fruchtbarkeit der Ahre, Auswuchs-und Lagerneigung, Kornkrauselung und begrenzte Winterfestigkeit [6, 30, 32, 34, 351. Vorwiegend in den letzten 30 Jahren wurden in der Zuchtung der Triticale groRe Fortschritte erreicht [36], und man baut jetzt in vielen Landern, z. B. in Nord-, Mittel-und Sudamerika, Ostafrika, Indien, UdSSR, Ungarn, Spanien und Frankreich ertragreiche Sorten dieses Getreides an.
MLBiges Klima und leichte Boden, die in Mitteleuropa vonviegen, schaffen gute Voraussetzungen fur eine Intensivierung des Triticaleanbaues [35]. Es ist zu vermuten, daR dieses Getreide in nachster Zukunft zum breiten Anbau kommen wird.
In Polen wurden die ersten zuchterischen Forschungsarbeiten uber Triticale in der ersten Halfte dieses Jahrhunderts in Angriff genommen, hatten aber anfangs nur theoretische Bedeutung. Die nach dem 11. Weltkrieg begonnenen Arbeiten mit praktischem Charakter wurden in den sechziger Jahren wesentlich ausgedehnt. Durch Anwendung zuchterischer Untersuchungen mit aus dem Ausland stammenden Ausgangsmaterialien konnten in Polen mehrere Triticalestamme entwickelt werden, die sich durch interessante anwendungstechnische Eigenschaften auszeichnen [6, 351. 1982 wurde die erste polnische Sorte ,,Lasko" in das Register der Originalsorten eingetragen. Diese Sorte zeichnet sich durch gute landwirtschaftliche Eigenschaften aus. Ihr einziger Nachteil ist eine begrenzte Winterfestigkeit. Die zuchterischen Forschungsarbeiten uber Triticale erfolgen in Polen durch die Versuchsstationen des Instituts fur Pflanzenzuchtung und Aklimatisation in Krakau und Laski ' Quellungsanfangsternperatur Quellungsendtemperatur
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