Palladium(II)- und Platin(IV)-Komplexe von 1.2-Bis-phenyläthinyl-benzol
✍ Scribed by Müller, Eugen ;Munk, Kurt ;Ziemek, Peter ;Sauerbier, Michael
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1968
- Weight
- 448 KB
- Volume
- 713
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 28. August 1967 ~~ ~~~ 1.2-Bis-phenylathinyl-benzol (1) bildet mit PdC12 die Pd-Komplexe C44H28 . PdCl2 (2) und C45H32 'PdC12 (3), mit PtC14 den nicht isolierbaren Komplex 4, deren Zersetzung zu neuen Verbindungen fuhrt. In 85-proz. Ausbeute wird aus 4 neben noch unbekannten Stoffen 5-Phenyl-indeno[2.1-a]inden (5) erhalten, dessen Struktur durch IR-, UV-, Massen-und NMR-Spektroskopie sowie durch Synthese gesichert wird. -Komplexstrukturen und Reaktionsmechanismus werden erortert. Palladium(I1)-chlorid reagiert mit Acetylenen vom Typ des Tolans 1) zu Metallkomplexen, aus denen dimere Verbindungen erhalten werden. Acetylen-Komplexe von Platin(1V)-chlorid sind unseres Wissens in der Literatur noch nicht beschrieben. Wir berichten im folgenden uber die Bildung von Komplexen aus Palladium(I1)chlorid und Platin(1V)-chlorid mit 1.2-Bis-phenylathinyLbenzol2) (l), deren geeignete Zersetzung unter anderem zu Verbindungen fuhrt, die sich formal von einern Diacetylen 1 ableiten. Setzt man bei Raumtemperatur 2 Moll. 1 mit einem Mol Pulludium(ZZ)-chlorid in Benzol unter Stickstoff um, so erhalt man in guter Ausbeute den mikrokristallinen, tiefroten, diamagnetischen Metallkomplex 2 vom Schmp. 305" (Zers.), der auch uber eine Austauschreaktion des Dibenzonitril/Palladium(II)-chlorid-Komplexes 3) mit 1 dargestellt werden kann. Um sicherzustellen, darj das Losungsmittel Benzol nicht an der Reaktion teilnimmt, wurde die Komplexbildung zu 2 in Perdeuterobenzol durchgefuhrt. Der gebildete Komplex ist identisch mit 2 und enthalt kein Deuterium. Benzol ist folglich nicht an der Komplexbildung beteiligt.
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