Eingegangen am 22. Februar 1967 cr-Olefine addieren Organozinn-hydride R3SnH, R2SnH2 und RSnH-, beschleunigt, wenn kleine Mengen an Aluminiumalkylen R,AI oder R2AlH anwesend sind. Einzelheiten des Mechanismus der Zwischenstoff-Katalyse werden geklart; einige 1 -Stannyl-alkane und -alkene sind so ers
Organozinnverbindungen, XVIII. Darstellung von Polymeren durch Hydrostannierung von α.ω-Diolefinen mit aluminiumorganischen Katalysatoren
✍ Scribed by Neumann, Wilhelm P. ;Schneider, Bernd
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Weight
- 304 KB
- Volume
- 707
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 22. Februar 1967 Lineare bzw. vernetzte Polyaddukte entstehen aus Octadien-(I .7) und Alkylzinn-di-bzw. -trihydriden, wenn kleine Mengen an Aluminium-alkylen anwesend sind. Als Diene sind auch Dialken-(a)-yl-zinn-dialkyle, als Hydride auch x.w-Distannylalkane brauchbar. Die von uns gefundene Katalyse der Hydrostannierung von cr-Olefinen mit Aluminium-alkylen 1 ) 1aBt sich zur Darstellung von Polymeren ausbauen, wenn man von bi-oder polyfunktionellen Partnern ausgeht, z. B. gemaR (1). Diese Reaktionen gehoren in die bisher nicht groBe Gruppe der Polyadditionen. n H2C=CH-R'-CH=CH2 + n R2SnH2 --, al-H a1 = 1/3 A1 (-CHz-CH2-R'-CH*-CHr-RzSn-), (I)
Verschiedene Reihen makromolekularer Zinnalkyle sind schon bekannt3). Auch die Hydrostannierung x.w-ungesiittigter Verbindungen setzte man bereits hier ein4). Bei Diolefinen war man, da kein Katalysator bekannt war, auf zersetzliche und deshalb zu Nebenreaktionen neigende Arylzinnhydride bzw. bei aliphatischen Zinnhydriden auf besonders reaktionsfahige Olefine angewiesen. Zumindest der groBte Teil dieser Polyadditionen durfte radikalisch verlaufen. Durch Anwendung geeigneter Radikal-Initiatoren konnten die Reaktionsgeschwindigkeit bedeutend erhoht, Nebenreaktionen unterdruckt und der Anwendungsbereich erweitert werdens).
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