## Abstract Quartäre 3‐Chinolincarboxamid‐Salze **3** reagieren mit der äquimolaren Menge Kalium‐__tert__‐butylat zu lipophilen Cyclotetrakondensaten **4**.
Notiz über die Spaltung aromatischer Ketone mit Kalium-tert.-butylat
✍ Scribed by Hausigk, Dieter
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1971
- Tongue
- English
- Weight
- 172 KB
- Volume
- 104
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Die Spaltung nichtenolisierbarer Ketone durch Natriumamid (Haller-Bauer-Reaktion 1)) kann auch mit anderen basischen Spaltungsreagentien vorgenommen werden. Mit alkoholischer Lauge findet nur Reduktion statt; aus Benzophenon erhalt man Benzhydrolz-4).
Die Spaltung von Benzophenon-Derivaten und Fluorenon durch Atzkalischmelze ist ausfuhrlich beschriebens-9). Kurzlich wurde uber die Spaltung von p-Chinonen mit Kaliumterbbutylat berichtet10,ll). Diese Arbeiten basierten auf den ersten Spaltversuchen von aromatischen Ketonen, hauptsachlich Benzophenon, mit Kalium-tert.-butylat 12). Diese gegeniiber der Alkalischnielze unter milderen Bedingungen ablaufende Reaktion wurde an weiteren aromatischen Ketonen untersucht.
Die Spaltung gelingt in teilweise quantitativer Ausbeute durch 16stundiges Erwarmen mit Kalium-tert.-butylat in Anisol/Wasser auf 150". Das Mol-Verhaltnis Keton : Kalium-tert.butylat : Wasser betragt 1 : 10 : 3. Mit zunehmender Menge Wasser und mit weniger Kaliumtert.-butylat werden die Ausbeuten der Spaltprodukte geringer. Die Spaltung findet nicht statt, wenn an Stelle von Wasser tert.-Butylalkohol verwendet wird oder wenn andere Kaliumalkoholate, wie Kaliumathylat oder Kaliumisopropylat, eingesetzt werden. Die Spaltprodukte sind aromatische Carbonsauren und aromatische Kohlenwasserstoffe. Als saures Spaltprodukt entsteht vorwiegend diejenige Carbonsaure, deren Ringsystem einen geringeren Annellierungsgrdd aufweist als der gleichzeitig gebildete aromatische Kohlenwasserstoff. Fur den Mechanismus dieser Reaktion sind verschiedene Vorschlage gemacht worden1.12). uberraschenderweise laBt sich auch Acetophenon zu 74 % in Benzoesaure (und wahrscheinlich Methan) spalten, obwohl eigentlich eine Aldol-Kondensation zu Dypnon zu erwarten warel3). Bei der Reaktion von Acetophenon mit 50proz. Kalilauge erhalt man bei 150" nur 5 % Benzoesiiurel4), wahrend bei methylsubstituierten Acetophenonen die Ausbeuten an Toluylsauren bis auf 20% steigenls).
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