Die Voraussetzungen der physikalischenRaffinationvonSpeiseolen werden durchleuchtet. h e Hauptxoraussetzung ist die weitgehende Entfernung von Phospholipiden, Lipoproteinen, freien und gebundenen Kohlehydraten, Schwermetallspuren und organischen Farbstoffen. Mit diesem Hintergrund werden saure Entsc
Neue Verfahrensentwicklungen auf dem Gebiet der Speiseölraffination mit Zentrifugalseparatoren
✍ Scribed by Brunner, K.-H.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1984
- Weight
- 943 KB
- Volume
- 86
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Zunehmende Kapazitaten und gestiegene Qyalitatsanforderung haben im Bereich der Speiseolindustrie in den zuriickliegendenJahren zu apparativen und verfahrenstechnischen Konsequenzen gefiihrt. So hat in besonderem MaDe der Einsatz von Zentrifugalseparatoren die kontinuierliche Betriebsfuhrung erst ermoglicht und durch weitgehende Optimierung der Prozebparameter einen entscheidenden Beitrag zur Wirtschaftlichkeit der Speiseolgewinnung geleistet. Anhand einiger Beispiele wird ein Eindruck iiber die vielseitige Einsetzbarkeit von Zentrifugen bei der Entschleimung, Neutralisation, Winterisiemng und Fraktionierung gegeben. I m Vordergrund stehen dabei Verfahrensentwicklungen, die zu einer Leistungssteigemng, verbesserten Produktausbeute oder Vereinfachung des gesamten Pro-zeBablaufs gefuhrt haben.
1 . E i n l e i t u n g
Die Entwicklung kontinuierlicher Raffinationsverfahren ist in den zuriickliegenden Jahren maBgeblich durch den Einsatz von Zentrifugalseparatoren gepriigt worden.
h e konstruktive Gestaltung und die optimale Eingliederung in den ProzeB hat sich stetig verbessert, und die in jiingster Zeit mehr und mehr gestiegenen Anforderungen an eine wirtschaftliche sowie abwasserarme Technologie verlangten nach emeuten Verfahrensverbesserungen.
So steht heute die sogenanntephysikalische Rafiinationin Konkurrenz zur chemischen oder Alkali-Raffnation. Diverse Vor-aber auch Nachteile des einen wie des anderen Verfahrens haben jedoch gezeigt, daB Produkteigenschaften maBgeblichen EinfluB auf die Raffinationstechnologie ausuben konnen und daher zu beriicksichtigen sind.
Eine Domiine fir den Einsatz von Zentrifugalseparatoren wird zweifellos die Entschleimung und Konditionierung bleiben, und auch bei der Entwachsung von Sonnenblumen-o1 oder der NaBfraktionierung von Palmol haben sich Zentrifugen gegenuber anderen Trennverfahren im groBen und ganzen behauptet.
Anlagenkapazitaten liegen heute bei bis zu 900 t pro Tag zu verarbeitendes Speiseol.
Die verfijgbaren SeparatorgroBen erreichen Kapazitaten von 40 bis 450 t/d.
Die verschiedensten Sorten wie Baumwollsaat-, Maiskeim-, Oliven-, Palm-, Raps-, Soja-und Sonnenblumenol werden teilweise in ein und derselben Anlage raffiniert, und auch bei tierischen Olen und Fetten wie Fischol und Rindertalg ist der Verfahrensablauf identisch. 2. M e c h a n i s c h -c h e m i s c h e V e r f a h r e n s s t u f e n im V e r a r b e i t u n g s p r o z e B v o n S p e i s e o l e n Einen Uberblick uber die vielfdtigen Anwendungsmoglichkeiten von Separatoren im RaffinationsprozeB von Speiseolen gibt das Blockschema in Abb. 1. Eine unterbrochene Umrandung kennzeichnet die Stufen chemischer Umsetzung oder thermischer Nachbehandlung. Es wird unterschiedenzwischen Palmol bzw.Schlachttierfett, das bereits im Rohzustand einer Fraktionierung unterworfen werden kann und Extraktionsol oder PreBol der ubrigen Sorten.
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