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Neue Fettderivate aus der Esterkondensation von Fettsäuremethylestern

✍ Scribed by Krause, H.-J.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1984
Weight
713 KB
Volume
86
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


V0nH.d. K r a u s e " " Azls den Laboratorien der Henkel KGaA, Diisseldof

Es wird uber die Herstellung von Esterkondensationsprodukten aus Fettsauremethylestem und uber die Chemie der Folgeprodukte sowie deren Anwendungsmoglichkeiten berichtet.

New Fatty-Derivatives from the Ester Condensation of Methyl Esters of Fatty Acids

The preparation of products of ester condensation from methyl esters of fattyacidsisdiscussedandthechemistryofthederivativesaswellas thepossibilities of their application is reported. E i n l e i t u n g Die Esterkondensation ist eine in der organischen Chemie schon lan e bekannte Reaktion. Sie wurde 1863 von A. Geuther am Beispiel der Kondensation von Essigsaureethylester mit Natriumethylat mm Acetessigester entdeckt. Die Breite der Reaktionsmoglichkeiten und der Mechanismus der Esterkondensation wurde von L. Clairen 1887' erkannt. Die Reaktion wird deshalb auch ,Clairensche Esterkondensation" genannt. Die iibertragung der Esterkondensation auf Fettsaureethylester des mittleren Kettenlangenbereiches C,-C,, erfolgte zuerst 1933 durch R. R. Briese und S. M. McElvain3, die die entsprechenden P-Ketocarbonsaure-ester mit Natriumethylat als Base im LabormaBstab in 70-80 Yoiger Ausbeute herstellten. Die Esterkondensation von langkettigen Fettsauremethylestern zu a-alkylierten p-Ketocarbonsaure-methylestern wurde 1936 von Mitarbeitem der F ' i i a Du Pont' bearbeitet, die die Kondensation der Methylester der C12-CIS-Sauren in Kerosin als Liisungsmittel mit Natriumhydrid als Base durcfihrten. Mit der Herst ellung dieser Verbindungen durch Esterkondensation i m kleinen MaBstab hat sich auch noch spater ab 1952 eine biologisch orientierte Arbeitsgmppe unter E. L d erer'in Paris befaBt,daaus den Esterkondensaten herstellbare a-alkylierte P-Hydroxycarbonsauren Bestandteile der Membranlipide von Bakterien sind.

K 1. E s t e r k o n d e n s a t i o n v o n F e t t s a u r em e t h y l e s t e r n Als Hersteller von Fettsaure-methylestern interessierten wir uns fiir ein technisch einfach durchfiihrbares Verfahren der Esterkondensation von Fettsaure-methylestem. Wir unterwarfen deshalb Fettsaure-methylester der Kettenliinge C&, bei 110-125O C in Gegenwart von Natriummethylat als Base den Bedingungen der Esterkondensation. Uberschiissiger Fettsauremethylester (meist 100% Ester als Uber-schuB) dient hierbei als Liisungsmittel. Zur Steuerung der Reaktion wird die Natriummethylatlosung (30 Yoig) mdosiert und das Methanol zur Gleichgewichtsverlagerung laufend abdestilliert. Gemid3 Abb. 1 entsteht aus 2 Mol Fettsaure-methylester 1 Mol a-alkylierter p-Ketofettsaure-methylester (2-Alkyl-3-oxo-alkansauremethylester), im folgenden kurz P-Ketocarbonsaure-ester genannt. Nach der Neutralisation der Natriumesterenolate mit Essigsaure bei 0-2.5' C erhielten wir in 80-90 O/oiger Ausbeute die entsprechenden p-Ketocarbonsaure-ester. Fur die * Vortrag anlalich der 39. DGF-Vortragstagung in Hannover am


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