D i e Methode den unbekannten Mittagsunterschied eines Ortes, durch Beobachtung der Entferniing des Mondes von der Sonne, einem Planeten, oder einem Fixsterne zu hestimmen, ist bekanntlich fur die Schiffahrt so wichis geworden, dafs die Regierungen der seefahrenden Vilker die Astronomen hiillfig ver
Neue Berechnungsart für die nautische Methode der Mondes-Distanzen
✍ Scribed by Herrn Professor Ritter Bessel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1833
- Tongue
- English
- Weight
- 761 KB
- Volume
- 10
- Category
- Article
- ISSN
- 0004-6337
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✦ Synopsis
Da dieser Einflub fir P = 0 und fur d" = 1H, oder fur die Faile dafs teide Geslirne ein gleiclles Azimuth oder eine gleiche Hohe baben, verechwindet, so muCs e r ein Maximum haben. D e r W e r t h des Winkels p', fiir welchen dieses staitfindet, ergiebt sich, durcb Differentiirung des Amdruckes Yon b, ails der Gleichung des aten Grades: 5 2 tang z tang d" 0 = cosp'4+ cospr3 Aber da der Einflufs nur dann erheblich werden kann, wenn tangz 6ehr grofs isi, 60 kann man alle durch tang& dividirte Glieder der Gleichung oline merklichen Fehler weglassen, wodurch sie sich ail€ o = cosp44 -5 c o . q p ~~ reducirt und die Lierhergehiirigen Wurzeln cosp' = I f : -oder p' = 45" und 135" ergieht. Diese in den Ausdruck von b aesetzt ergeben das Maxinium desselben: I v -2 M a n erkennt hlcraus, dafs der griSfste Einflufs der UIItersuchten Ursacbe, selbst wenn z 'z 80" ist, kaum ein Hundertel, und menn es = 85' iet liauni eiri Achtel einer Secunde betriigt. ES ist daher unnothig diese Verbesserung zu 1,erucksirhtigen. Die Forincl { III) ist also als vollsthdig anzusehen. Urn sie leiclil und geiiau anwenden zu kiinnen, ist eine Tafel niithig, welche die Logarithineri voti k und 6 init dem Argunierite der w a 11 r e n Zeiiitlrdisianz ergiebt. Eine Tafel dieser Art, aus welclier man die Strahienbrechungen nach der Forniel ;Y tangz . pi. yl, in melcher p und 'y die von dem Barometer-und dem Thermometerstande abhHngigen Factoren hedeulen , herechnet, theile ich hier mit, Sie is! aus der XIV Tafel der Tahb. mr BJ. R e g i o in. ahgeleilet und enthllt , auber den1 sich auf die w a h r e Zenithdistanz 1xziehende.i Werthe van log a , aucli die deuiselben Argumente angeeigneten W-ertlie yon -4 und A. Die Logarithmen Yon p und y fiir die versrhiedenen gcbrauchlichen Scalcn der meteorologischen lnstrunienle findet man in den T a h u l i s R e g i o m o n t a n i s . Ich babe die Tafel nicht uber die Zenithdistanz vcm 85' hiriaus forfgesetzt, weil ich diese, aus dem ohen angefuhrten Grunde, als die Grenze ansehe, bis zu welcher die Beobaclituog der Montlsdistanzen verstaitet werdrn darf.
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I c h werde n u n alle Operationen, welclie man machen mufs um das Resultat einer heobachtetcn Entfernung des blondes opn einem Fixsterne oder Fun der Sonne oder einem Planeten zu erkallcn, zusanimenstellen und vollst~ndige Rechnungsbeispiele liir beide Fiille hinzufiigen. ich rwhie beides
## XI. iVe?te Methode sum* Messuny dea* Dreltu9ay d o * PoZur batiornsehene fiir die E'rcsulzhofw'sche~a Limaen; con E. Lorn m e 1. (Am deli Sitzungsber. der K. bayer. Acad. der Wissensch., math.-phys. Clasee, vom 2. Juni 1853 ; rnitgetheilt vom Herrn Verfasser.