Da dieser Einflub fir P = 0 und fur d" = 1H, oder fur die Faile dafs teide Geslirne ein gleiclles Azimuth oder eine gleiche Hohe baben, verechwindet, so muCs e r ein Maximum haben. D e r W e r t h des Winkels p', fiir welchen dieses staitfindet, ergiebt sich, durcb Differentiirung des Amdruckes Yon
Neue Berechnungsart für die nautische Methode der Mondes-Distanzen
✍ Scribed by Herrn Professor Ritter Bessel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1833
- Tongue
- English
- Weight
- 753 KB
- Volume
- 10
- Category
- Article
- ISSN
- 0004-6337
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✦ Synopsis
D i e Methode den unbekannten Mittagsunterschied eines Ortes, durch Beobachtung der Entferniing des Mondes von der Sonne, einem Planeten, oder einem Fixsterne zu hestimmen, ist bekanntlich fur die Schiffahrt so wichis geworden, dafs die Regierungen der seefahrenden Vilker die Astronomen hiillfig veranlafst baben, ihre Vervollkommnung mit Anstengung zu suchen. Sie haben es aber nicht bei Aufforderungen bewenden lassen, sondern aiich , durch die Einrichtung und Unterhaltung von Sternwarten, der Astronomie so reichliche Hiilfsmittel gewahrt, dafs die Arheiten von welchen die gewiinscbtcn Vervollkommiiungen ausgehen mulaten, mit Erfoig unternommen werden konnten. Es ist nicht meine Absicht , hier den grofsen Nutzen geschichtlicb 211 entwickeln, welcher b e i d e n Theilen am disser keriihmten Aufgabe erwachsen ist; allein elre ich mittheile wa5 ich selbst d a m beizutragen babe, mu& ich, durch die Darstellung des jetzigen Zustandes derselben , zu zeigen suchen, w e 1 c h e Lucke noch auszu fiillen ist. Der schwierigsfe Theil der Aufgabe, die Vervollkommnung der Mondstheorie, ist durch die Bemuhungen der Geometer, der beohachtenden Astronomen und Derer die darauf ausgingen hieraus den heabsichtiglen Nutzen zu zieken, luit solchem Gliicke bebandelt worden, dafs die Tafeln von Burg, urid noch mehr die spsteren von Burck-Aardr und von Damoiseau fiir den nautischen Zweck nichts mebr zu wiinschen iibrig lassen. Die Sonnentheurie ist gleichfalls der Wahrheit. so iiahe gebrachl, dars die Vergleichung von zehn Jahrgiingen von Beobachtnngen mit den, in den Astr. N a c h r . Nr. 133-134 erschienenen Tafeh, wovon ein TheiI in derselben Zeitschriff abgedruckt worden ist, keinen entschiedenen Fehler mehr gezeigi hat. Die Tbeorien der jetzt auch, yon Scillurnacher *) in die Praxis *) Soviel ich weirs, geh6rt die erste Idee, Distanzen der H aneten fur die Liingenbestimmung eu gebrauchen , meinem verewigten Freunde Y. Lovenarn. Ehe meine Ephemeriden herauskarnen , hatte auch schon Herr Inghirarni Planetendirtanzen vom Monde in Herrn Y. Z u c h C o r r e s p o nd a n c e A str o n o m i qn e gegeben. S. :or Bd.
der nautischen Methde eingefiihrten Plane1 en lassen xwar inehr zu wiinschen iibrig, jedoch sfinlinen die Tafeh der Venus und des Mars yon Lindenau, nnd des Jupiters und Saturns von Bouvard schon 80 nahe mit dem Himmel iiherein , daO man eine wirklich nachtlreilig werdende Unsicherheit der Resultaie VOI~ ihrea Abweichungen nicht erwartet. IXe Oerier und die Bewegungen derjenigen Fixsterne , deren XntfernunSen vom Monde die Ephemeriden nnziigeberi pilegen, 6ind endlich , atis den Unlersuchungeii Plterer und neuerer Beobachtungen, so genau hekannt geworden, dots man sie fur jede astronomische Anwendung, geschweige denn fiir die nautische , fiir geniigend erachtet. *) L o g a r i t h m i c D i f f e r e n c e , nach der Benennung der Enghchen Navigationsbiicher ,
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I c h werde n u n alle Operationen, welclie man machen mufs um das Resultat einer heobachtetcn Entfernung des blondes opn einem Fixsterne oder Fun der Sonne oder einem Planeten zu erkallcn, zusanimenstellen und vollst~ndige Rechnungsbeispiele liir beide Fiille hinzufiigen. ich rwhie beides
## XI. iVe?te Methode sum* Messuny dea* Dreltu9ay d o * PoZur batiornsehene fiir die E'rcsulzhofw'sche~a Limaen; con E. Lorn m e 1. (Am deli Sitzungsber. der K. bayer. Acad. der Wissensch., math.-phys. Clasee, vom 2. Juni 1853 ; rnitgetheilt vom Herrn Verfasser.