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Neue Anwendungsmöglichkeiten der Osmometrie
✍ Scribed by Hoffmann, Von M. ;Unbehend, M.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Weight
- 733 KB
- Volume
- 88
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
ZUSAMMENFASSUNG:
Mit schnellmessenden Membranosmometern', 2, laBt sich die Diffusion molekular einheitlicher Stoffe durch gequollene Cellophanmembranen messen und die Abweichung vom osmotischen Druck an ,,idealer" Membran (STAVERMAN-Koeffizient ") theoretisch und experimentell zu den Diffusionsgeschwindigkeiten von Losungsmittel und Gelostem in Beziehung setzen. Damit berechnet man den STAVERMAN-KOeffizienteII aus der Zeitabhangigkeit des osmotischen Druckes und der Permeabilitat der Membran und kann nun auch Molgewichte der GroBenordnung des Losungsmittelmolgewichts osmotisch bestimmen.
Mit Permeationsversuchen (Durchpressen von Losungsmittel durch Membranen) ermittelt man den Quellungsgrad der Membran im Osmometer oder erkennt aus einem Vergleich der Permeation verschiedener Losungsmittel bei bestimmtem Quellungsgrad der Membran eine Immobilisierung des Quellmittels durch Solvatation. Die Diffusionskoeffizienten des Losungsmittels in den gequollenen Membranen sind um GroBenordnungen kleiner als die Werte, die man aus Permeationsvcrsuchen berechnet, und lassen sich mit einer hier mitgeteilten Eichkurve aus den Permeationskonstanten bestimmen. Die Diffusionskoeffizienten in Membranen hangen auflergewohnlich stark vom Molgewicht des diffundierenden Stoffes und dem Quellungsgrad der Membranen ab, so daR verschieden groBe Molekiile bei ihrer Diffusion durch eine Membran gut getrennt werden. Man kann daher die Molgewichtsverteilung eines uneinheitlichen Polymeren und seine Konzentration mit einer hier geschilderten Methode aus der Zeitabhangigkeit des osmotischen Druckes und der Dicke sowie dem Quellungsgrad der Membran richtig ermitteln. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Verfahren werden Trennung und Analyse vernachlassigbar wenig von Unterschieden in der chemischen Natur der Molekiile beeinfluat, so daB auch Molgewichtsverteilungeu von Copolymeren ermittelt werden konnen. Ferner erspart die Methode eine praparative Fraktionierung und gestattet trotzdem, den niedermolekularen Teil der Verteilung gut zu bestimmen. Hochmolekulare Auteile (M > 3.104) werden bei dieser Analyse nicht aufgetrennt, sondern der Menge und dem Molgewicht nach bestimmt. Erst mit Hilfe der hier geschilderten Methode kann man osmotisch das Zahlenmittel unfraktionierter Polymerisate aus Messungen mit nichtidealen Membranen richtig ermitteln.
SUMMARY:
The diffusion of molecular homogeneous substances through swollen cellophane membranes can be measured with rapidly measuring membrane osmometers1.2) and the diver-
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