## ZUSAMMENFASSUNG: Mit schnellmessenden Membranosmometern', 2, laBt sich die Diffusion molekular einheitlicher Stoffe durch gequollene Cellophanmembranen messen und die Abweichung vom osmotischen Druck an ,,idealer" Membran (STAVERMAN-Koeffizient ") theoretisch und experimentell zu den Diffusions
Anwendungsmöglichkeiten der HPLC in der modernen Fettanalytik
✍ Scribed by Aitzetmüller, K.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1991
- Weight
- 840 KB
- Volume
- 93
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Anwendungsmoglichkeiten der HPLC in der modernen Fettanalytik * f i n K. A i t Z e t m i i l l e r * ' Institut fiir Chemie und Physik der Fette der Bundesanstalt f i r Getreide-, Kartoffel-und Fettforschung in Miinster
Obwohl das Detektionsproblem fur Lipide noch nicht zufriedenstellend gelosl ist, hat die HPLC auch auf dem Gebiet der Untersuchung von Fetten und Fettbegleitstoffen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Es gibt bereits zahlreiche Applikationen der HPLC auf dem Fettgebiet, die sich auch zur ldentifizierung von Fetten und zur Charakterisierung von Gemischen heranziehen lassen. Wahrend die Untersuchung der Fettsaure-Zusammensetzung und der Sterine eine Domane der GLC geblieben ist, werden Untersuchungen der Triglycerid-Zusammensetzung und verschiedener anderer Fettbegleitstoffe heute zunehmend mittels HPLC durchgefiihrt. Die Triglycerid-RP-HPLC gestattet Trennungen sowohl nach der Kettenliinge als auch nach der Anzahl der Doppelbindungen im Molekiil. Dadurch werden charakteristische Unterschiede sichtbar, auch bei solchen Fetten, die sich in ihrer Fettsaure-Zusammensetzung allein nur wenig unterscheiden. Breite Anwendung findet die HPLC heute bei der Untersuchung von Tocopherolen und anderen fettloslichen Vitaminen. Auch bei anderen charakteristischen Fettbegleitstoffen, bei Spurenbestandteilen wie z. B. Chlorophyll-Abbauprodukten und bei Kontaminantien und Zusatzstoffen kann die HPLC wertvolle Hilfestellung leisten. Die Bildung von PeaMachen-Verhdtnissen gestattet in bestimmten Fallen Aussagen iiber die Vorgeschichte und den Zustand eines Fettes sowie iiber Mischungen und Verfalschungen.
1 . E i n l e i t u n g
Der H a u p t p n d fiir den eher langsamen Start'.' der HPLC auf dem Fettgebiet war das Problem der Detektion nicht UV-absorbierender Substanzen, insbesondere bei Gradientenelution. Zu den ersten Anwendungen der HPLC bei Fetten um 1970-72 zahlten isokratische GPC-Trennungen von Fritierfetten3, j , bei denen ein Brechungsindex-Detektor einsetzbar ist. Bei einer einfachen isokratischen Trennung nach der MolekulgroBe kann man den Anstieg der dimeren Triglyceride wahrend des Fritierens deutlich verfolgen5.
Komplizierter schon waren die Verhaltnisse bei der sogenannten ,,Total Artefacts"-Chromatographie von Fritierfetten, die ebenfalls 1972/1973 publiziert wurde4-6. Dabei handelte es sich um eine Stufenelution von einer Kieselgelsaule, die nur in Kombination mit einem Transport-Flammenionisationsdetektor sinnvoll war. Die beim Fritieren gebildeten Artefakte wurden von den unverandert gebliebenen Triglyceriden getrennt. Je nach Konditionierungsprogramm konnte man die Trennung wahlweise entweder so fiihren, daB auch die unpolaren Dimeren beim ,,Total Artefacts"-Peak erschienen oder so, daB die unpolaren Dimeren zusammen mit den unveranderten Triglyceriden eluiert wurden -wie das heutzutage bei der gravimetrischen IUPAC-und ISO-Methode ublich ist7.
In den folgenden Jahren wurden zunehmend auch HPLC-Applikationen bei der Untersuchung von Fettsauren (als UV-oder Fluoreszenz-Derivate) 8, 9, Triglyceriden1O, 'I, Partialglyceriden und Emulgatorenl~~ sowie vor allem bei To~opherolen~~. und anderen fettloslichen Vitaminen 14% Ifi beschrieben. Die HPLC ist auf dem Fettgebiet heutzutage vor allem fur Untersuchungen zur Triglycerid-Zusammensetzung und auf dem Gebiet der Fettbegleitstoffe, insbesondere der * Plenawortrag anlalich des DGF-Symposiums iiber "Vermischungen und Verfdschungen bei Speisefetten und -61en" in Hamburg am 8. und 9. November 1990. ** Anschrift d. Verfassers: Dir. u. Prof. Dr. K. Ai&tmiiller, Institut f. Chemie u. Physik d. Fette der Bundesanstalt f i r Getreide-, Kartoffel-und Fettforschung, Piusallee 76, W-4400 Miinster.
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