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Molybdän in chemisch beständigen Stählen und Legierungen

✍ Scribed by Dr. L. Wetternik


Book ID
102934117
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1956
Tongue
German
Weight
637 KB
Volume
7
Category
Article
ISSN
0947-5117

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Abstract

Obwohl Molybdän in der Häufigkeitsliste der Elemente erst an 37. Stelle Steht, ist es eines der beliebtesten Legierungs‐elemente des Stahles. 90% der Welt‐produktion gehen in die Stahlfabrikation. Es wird unter anderem als Legierungsbestandteil von rost‐ und säurebeständigen Stählen und Legierungen verwendet. Bei martensitischen und ferritischen rostfreien Stählen wird eine weitgehende Verbesserung der chemischen Beständigkeit erzielt, besonders aber tritt diese Verbesserung bei austenitischen Cr‐Ni‐Stählen in Erscheinung, wobei das Molybdän infolge seiner die Passivität verstärkenden Wirkung die Beständigkeit gegen Lochfraß wesentlich erhöht. Aber auch reine Eisen‐Nickel‐Legierungen werden durch Molybdän verbessert, doch tritt diese Verbesserung besonders dann in Erscheinung, wenn gleichzeitig Kupfer zulegiert wird. Die gleichzeitige Zulegierung von Molybdän und Kupfer bringt auch bei austenitischen Chrom‐Nickel‐Stählen eine auffallende Verbesserung gegenüber Schwefelsäure hervor. Amerikanische Legierungen von Nickel und Molybdän mit wenig Eisen sowie solche von Nickel‐Chrom‐Molybdän und wenig Eisen, zeigen besonders günstige Korrosionseigenschaften. Eine Sinterlegierung von Molybdän mit Silicium zeichnet sich durch hohe Temperaturbeständigkeit aus. Schließlich wird noch die Beständigkeit von Reinmolybdän zahlenmäßig angegeben.


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## Abstract Mit Hilfe der Sandwichmethode wurde die Volumendiffusion von Mo in austenitischen CrNiMo(N)‐Stählen untersucht. Danach können für die gegebenen Stahlzusammensetzungen mit 12–19 Ma% Cr, 12–16 Ma% Ni, 0–2 Ma% Mo und 0–0.27 Ma% N(Rest Fe) die chemischen Diffusionskoeffizienten (DK) des Mo