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Modelle für den Kariesbefall der Zähne des bleibenden Gebisses II. Modelle für den zeitlichen Verlauf des Kariesbefalls

✍ Scribed by P. Bauer; K. Binder; E. Bukovics; Irmgard Husinsky; W. Kleinert; V. Scheiber; C. W. Überhuber; G. Westphal; F. X. Wohlzogen


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1977
Tongue
English
Weight
532 KB
Volume
19
Category
Article
ISSN
0323-3847

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✦ Synopsis


Ziel dicser Untersuchung war die Erstellung von Modellen fur den zeitlichen Verlauf des Kariesbefalls der Zahne des bleibenden Gebisses, wenn die Daten nicht aus Longitudinalstudien, sondern aus Querschnitterhebungen stammen. Diese Modelle sollten dazu dienen, die Effizienz kariesprophylaktischer Maonahmen zu beurteilen. Als Daten standen dabei die Ergebnisse einer Querschnitterhebung an Schulkindern zur Verfugung, die aus Gegenden mit fluoridrcichem oder fluoridarmem Trinkwasser fitammten. Da d e kariogenen Noxen erst nach Durchbruch eines Zahnes in die Mundhohle zur Wirkung gelangen, ist das posteruptive Zahnalter die adBquate Basis fur die Modellbildung. Bei Querschnittuntersuchungen kann jedoch nur die Verteilung dea posteruptiven Zahnalters aus den Angaben iiber den Durchbruch der Einzelziihne gesehiitzt werden. Diese Uhtersuchungen waren Inhalt des Teiles I der Arbeit (BACER et al., 1977). Auf der Basis der dort durchgefuhrten Berechnungen werden im vorliegenden Teil I1 Modelle fur den zeitlichen Verlauf des Kariesbefalls entwickelt. 2. Material und Methodik Eine detaillierte Beschreibung des Datenmaterials wurde im Teil I gegeben, eine Darstellung der zahnirztlichen Methodik findet sich bei BINDER (1953). Hervorgehoben sei lediglich, daB sich die in die Studie aufgenommenen Kinder wesentlich nur dadurch unterschiedensoweit dies bei Feldstudien dieser Art beurteilt werden kann -, daB sie entweder aus Gemeinden mit fluoridarmem Trinkwasser ( 5 0.2 ppm Fluor, F,-Gemeinden) oder mit fluoridreichem Trinkwasser ( z 1 ppm Fluor, Pi-Gemeinden) stammten. Die fur die Modellbildung relevanten Daten -Zahl der untersuchten Kinder in den einzelnen Altersklassen und Zahl der kariosen ZBhne bei diesen Kindern -sind in Tabelle 1 angefiihrt. Als Kriterium fur einen kariosen Zahn diente die DMF-T Klassifikation (decayed, missing, filled tooth), d. h. ein Zahn zBhlt als "karios", wenn er eine 1 Diem Arbeit wurde durch einen Forschungseuftrag des Osterreichischen Bundesministeriums fur Gesundheit und Umweltschutz gefordert. Sie wurde suszugsweiee am biomet,rischen Seminar der ROeS der Internationalen Biometrischen Gesellschaft 1975 in Chur vorgetragen.


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