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Methylketon-Addukte der Chinolinium- und Isochinolinium-Reihe. Über Pseudobasen III

✍ Scribed by Kröhnke, Fritz ;Vogt, Isolde


Book ID
102900338
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1956
Weight
966 KB
Volume
600
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Abstract

Wie Pyridinium‐Kationen nehmen auch Chinolinium‐ und Isochinolinium‐Kationen Methyl‐ und Methylenketone zu säureempfindlichen Addukten auf, die im übrigen aber beständiger als die‐jenigen der Pyridinium‐Reihe sind. Das Verhalten bei der Hydrierung, die Art der Einwirkung von p‐Nitrosodimethylanilin und die Austauschbarkeit der Methylketon‐Reste sprechen für eine im wesentlichen salzartige Beziehung zwischen einem Chinolinium‐ bzw. Isochinolinium‐Kation und einem Methylketon‐Anion. — Während die Existenz isolierbarer Pseudobasen (Carbinolbasen) aus quartären Salzen des Acridins und Cotarnins erwiesen, in der Pyridinium‐Reihe unwahrscheinlich, in der Chinolinium‐ und Isochinolinium‐Reihe zumindest nicht gesichert ist, erlauben die besonderen Verhältnisse bei N‐[2,6‐Dichlorbenzyl]‐chinolinium‐ und ‐isochinolinium‐Verbindungen die Darstellung eines Basentyps, bei dem die positive Ladung an kein bestimmtes Atom fixiert ist. — Nach dem experimentell begründeten allgemeinen Formelschema X für die neu aufgefundenen, salzartigen Addukte stehen ihre Kationen vielmehr zwischen echten Ammoniumbasen und Carbinol‐basen. Im Gegensatz zu letzteren addieren sie nur Verbindungen mit starker CH‐Acidität, nicht solche mit ausgeprägtem elektromerem Effekt. Das Hydroxylanion läßt sich durch andere anionische Reste ersetzen. — Piperidin scheint von Chinolinium‐ und Isochinoliniumbasen kondensierend zu Derivaten wahrer Carbinol‐ basen aufgenommen zu werden.


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## Abstract Mit Dehydrierungsmitteln, wie Silbernitrat, Chinon, Kaliumpermanganat und p‐Nitrosodimethylanilin, lassen sich die Methylketon‐Addukte von Chinolinium‐Verbindungen in farbige Dehydrierungsprodukte überführen. — Die Dehydrierung der Aceton‐ und Acetophenon‐Addukte ergibt mit p‐Nitrosodim