## Metallographische Mitteilungen aus dem lnstitut fur physikalische Chemie der Universitat Gottingen. LXXXVI.
Metallographische Mitteilungen aus dem Institut für physikalische Chemie in Göttingen. LXXXII. Die Legierungen des Mangans mit Kobalt
✍ Scribed by Karl Hiege
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1913
- Tongue
- German
- Weight
- 340 KB
- Volume
- 83
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Als Ausgangsmaterial fur die Herstellung der Legierungen diente regulinisches, nach dem aluminothermischen Verfahren von GOLDSCHMIDT hergestelltes Mangan und pulverfiirmiges, nickelfreies Kobalt von K a hl b aum. Die Metalle wurden in Haldenwangerrohren zu je 20 g zusammengeschmolzen, und zwar zunachst in einer Wasserstoffatmosphare. Hierbei wurden die Substanzen sorgfaltig durchgemischt ; der Abbrand war verhaltnisma5ig gering. Nach dem Schmelzen und Durchmischen der Metalle wurde auf die Oberflache derselben statt eines Wasserstoffstromes ein solcher von Stickstoff geleitet und nun erst das Thermoelement eingefiihrt. Es hatte sich namlich herausgestellt, daB letzteres bei hoher Temperatur von Wasserstoff angegriff en wurde. Die Messung der Schmelztemperaturen erfolgte mit Hilfe eines Zeigergalvanometers. Zu Beginn der Versuchsreihe wurde das Thermoelement geeicht. Hierzu dienten die Schmelzpunkte des Antimons, des Goldes und des Nickels. Gefunden wurden als Schmelzpunkte fur Antimon 625O, fur Gold 1040O und fur Nickel 1410 O. Das Schutzrohr des Thermoelementes wurde namentlich von den manganreichen Legierungen in hohem MaBe angegriffen, S O daB es oft zwei-bis dreimaliger W iederholung des Versuches bedurfte, urn die Gestalt der Abkuhlringskurven einigermaBen zu bestimmen. Zur Vermeidung von Unterkuhlungen wurde die Schmelze wahrend der Abkuhlung mit einem massiven , dunnen Porzellanstab geriihrt. Trotzdem machten sich hin und wieder Unterkuhlungen storend bemerk bar, Die Abkuhlungskurven der Legierungen verschiedener Konzentration zeigen zwei Knickpunkte; die Kristallisation erfolgte in einem gewissen Temperaturintervall. Eine derartige Gestalt der Abkiihlungskurven deutet auf das Vorhandensein einer ununter-
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Mo-Co-Legierungen sind nur von SARGENT hergestellt worden, der die Oxyde der betreffenden Metalle zusammen mit Kohle im elektrischen Ofen erhitzte. Thermische Angaben uber Mo-Co-Legierungen liegen nicht vor. Das Mo wurde nach der Methode von H. BILTZ~ aus MOO, aluminothermisch gewonnen. weniger A1
Mit 6 Figuren im Tcst. Von den edleren Komponenten der vier Legierungspaare ist nur das Cu in dcm Sinne edel, dal3 es das Wasser nicht zersetzt, durch sauerstoff haltiges Wasser wird es aber ziemlich sclinell oxydiert. Da.hcr ist eine lnngdauernde Schutzwirkung dieser Metalle auf Mn nicht zu erwarte