Erhitzt man ein Stuck Eisen, umgeben von Kohlepulver, so drieigt dei-Kohlenstoff mit uberraschender Geschwindigkeit in das Eisen, obwohl der Kohle bei der in Frrtge kommenden Temperatur ein merklicher Dampfdruck nicht zukommt. Eine unmittelbare Beriihrung cles Eisens mit der Kohle ist aber notwendig
Metallographische Mitteilungen aus dem Institut für physikalische Chemie der Universität Göttingen. CIV. Über die Diffusion des Kohlenstoffs in Metalle und in die Mischkristalle des Eisens
✍ Scribed by G. Tammann; K. Schönert
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1922
- Tongue
- German
- Weight
- 867 KB
- Volume
- 122
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Die quantitative Verfolgung der Diffusion des Kohlenstoffs ini Fe hat gezeigt, daB man nach verschiedenen Methoden fiir verschiedene Fe-Arten sehr verschiedene Diffusionskoeffizienten erhalt. Der Grund hierfur ist der, daB zwischen den Kristalliten des Fe noch dunne Lamellen fremder Stoffe sitzen, durch die der C sich vie1 langsamer bewegt als im Fe. Eine genaue Kenntnis des Diffusionskoeffizienten von C im Fe ware nur bei unigranen Versuchsstucken zu erreichen. Immerhin ist eine ungefahre Kenntnis des fraglichen Diffusionskoeffizienten und seiner Abhangigkeit von der Temperatur erwiinscht. Vereuaheanordnnng. Die Probestiicke wurden in folgender Weise vorbereitet. Die Fliiche, von der aus die Diffusion eintreten sollte, wurde geschliffen, gut poliert nnd die Stiicke in einem Porzellanschiffchen so angeordnet, daI3 diese Flachen der verschiedenen Metalle frei nach oben in gleicher Hohe lagen. Bei einer Kantenlange von 5-10 mm nahm das Sohiffchen 4-5 Btiicke auf. Es wurde in einen Widerstandsofen, bestehend am einem innen glasierten Porzellanrohr, das mit Cr-Ni-Draht bewickelt war, geschoben und seine Temperatur mit einem Thermoelement aus Pt -Pt + Rh in einem Schutzrohr gemessen. Die Erhitzung erfolgte in einer Atniosphare aus & Fzw. N,.
Die Zuleitung zum Ofen war so angeordnet, dal3 von einem bes timmten Augenblick an das indifferente Gas durch einc Schlangenwaschflasche geleitet werden konnte, in der sich die kohlenstoff-
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Kurve n = f(2) in die drei Geraden ab, bc und cd aufgelcst. Jede dieser Geraden wird durch eine Gleichung folgender Form darge s tellt : 7d=n1+- ## In t . In a, Hier bedeuten n1 und h a , die Abschnitte der Geraden auf Jeder der drei Geraden entspricht eine e-Funktion von der den beiden Achsen de