## Abstract Es wurden die Gleichgewichte bei der Komplexbildung mit β,β′‐Diamino‐N,N′‐diäthyl‐äthylendiamin (= „trien”︁) und folgenden Metallkationen: Mn^+2^, Fe^+2^, Co^+2^, Ni^+2^, Cu^+2^, Cu^+2^, Zn^+2^, Cd^+2^, Hg^+2^ und Ag^+^ untersucht. Dieses Tetramin unterscheidet sich vom „tren”︁, das kom
Metallkomplexe mit Polyaminen II: Mit Triamino-triäthylamin = „tren”
✍ Scribed by J. E. Prue; G. Schwarzenbach
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1950
- Tongue
- German
- Weight
- 782 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Die Reindarstellung des Trihydrochlorides {[H,tren]Cl,} vom p, b', p"-Triaminotriathylamin ist von uns friiher beschrieben wordenl). Dieses Salz diente zur Aufnahme samtlicher Neiitralisationskiirven. Fur die Untersuchung der Quecksilber-und der Silberkomplexe wurde das Trihgdronitrat verwendet, gewonnen aus dem Hydrochlorid durch Umsatz mit drei Molen Silbernitrat. Uber die Reinda,rstellung der verwendeten Metallsalze ist folgendes zu sagen : Mangansulfat, Nickelsulfat und Eisen(I1)-sulfat wurden mehrmals umkristallisiert und als Heptahydrate eingewogen. Kobalt(I1)-sulfat wurde vollig frei von Nickel aus Hexaminkobalt(II1)-chlorid durch Gliihen des Komplexsalzes und nachheriges Abrauchen des Riickstandes mit konz. H,SO, gewonnen. Bei Kupfer wurde teilweise kaufliches Sulfat und teilweise aus reinstem Elektrolytlnipfer dargestelltes Chlorid oder Perchlorat verwendet. Zinkchlorid wurde aus reinstem Elektrolytzink durch Losen in HCl dargestellt. Bei Cadmium ist kfmfliches Sulfat verwendet worden und bei Quecksilber frisch sublimiertes HgCl,. Bei Silber diente kaufliches Silbernitrat fur die Messungen. Die einfachen Neutralisationskurven sowie die iiberschuss-und dquivalentkurven bei Gegenwart der Kationen von Mn, Fe, Co und Ni wurden mit der Wasserstoffelektrode aufgenommen. Besonders bei Anwesenheit von Mnf,, We+, und Co+, hatten wir dabei anfanglich Schwierigkeiten, weil die Rlektrode sich leicht vergiftete und dann stet,s zu positive Potentialwerte anzeigte. Schliesslich fanden wir, dass man ausgezeichnet rasche Einstellung des Potentials erhllt, wenn man die fertigen Losungen vorerst in einer Hydrierbirne mit Palladiumkohle versetzt und mit Waeserst'offgas s5ttigt. Aus der Hydrierbirne wurden die Losungen dann durch eine Glasfritte, welche die Palladiumkohle zuriickhalt, in das vorher mit WassersOoff ausgespiilte Titriergefass gedriickt, dann wurde sofort mit den Messungen begonnen. Bei Gegenwart von Palladiumkohle oder kolloidalem Palladium kann nicht titriert werden, da diese Stoffe kleine Mengen Alkali verbrauchen. Die pH-Messungen niit der Glaselektrode bei der Aufnahme der Neutralisationskurven bei Gegenwart von C U + ~, Znf2, Cd+Z, Hg+Z und Ag+ wurden mit einem Reckman-pH-Meter Model1 G ausgefiihrt. Die verwendeten Glaskugelelektroden wurden alle selbst geblasen. In langer Erfahrung zeigte sich dabei, dass Elektroden aus dem von M . DoW) empfohlenen Glas mit 72"/u SiO,, 22% Xa,O und 6'7" CaO, welches aus reinsten Chemikalien im Laboratorium von Prof. Treadwells) hergestellt worden war, wesentlich schneller einstellten und leichter reproduzierbare Potentialwerte lieferten als Elektroden aus kauflichem Corning-015, welches teilweise direkt von den Corning-Werken und teilweise iiber die Interglas AG., Zurich, erhalten worden war.
A. Die R a s i z i t a t s k o n s t a n t e n des ,,tren". Die Basizitatskonstanten des Tetramins in 0,l-n. KCl sind schon friiher mitgeteilt worden. Wir haben sie in Tabelle 1 nochmals zusammengestellt und die fur ein Liisungsmittel von der ionalen Starke I) H . Ackermann & G. Schwurzenbuch, Helv. 32, 1543 (1949). , ) M . Dole, The Glass Electrode, New York 1941 s, Herrn Dr. H . KubZi mochten wir bestens fur die Kiberlassung des Glases danken.
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