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Mehrwertige Alkohole aus Sterinen und Sterinderivaten, V. 25-Hydroxy-koprostan- und -cholestan-Derivate aus Hyodesoxycholsäure

✍ Scribed by Lettré, Hans ;Egle, Alfons ;von Jena, Joachim ;Mathes, Klaus


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1967
Weight
335 KB
Volume
708
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Eingegangen am 15. Marz 1967

Aus Hyodesoxycholsaure (1) wird, uber 25-Homo-hyodesoxycholsaure (4), Koprostan-3cr.6a.25-triol (5) dargestellt. Umwandlungsprodukte aus 4 sind 3.6-Dioxo-25-homo-cholansaure (6) und 3~-Hydroxy-6-oxo-25-homo-cholansaure (8), die zu entsprechenden Derivaten der Allocholansaure (7 bzw. 9) umgelagert werden. Analoge Reaktionen mit 5 fuhren zu Cholestan-3a.6P.25-und -3P.6P.25-triol (17 bzw. 14). Unter den mehnvertigen Alkoholen aus Sterinen hatte das 5.6-Seco-cholestan-3P.5u.6-triol durch seine cytotoxische Wirkung auf Zellen in vitro weitere Untersuchungen in dieser Stoffklasse angeregt 2). In verschiedenen Naturstoffen ist eine Hydroxylgruppe an C-25 des Sterin-Skeletts enthalten. Dies ist z.B. im Ecdyson C27H4406 der Fall3). Besonders interessant erscheinen die aus Cucurbitaceen isolierten Elatericine, bei denen eine Tumor-hemmende Wirkung nachgewiesen ist4). Es handelt sich hierbei um Triterpene vom Typ trimethylierter Steroide, die eine Hydroxylgruppe an jenem C-Atom tragen, das dem C-25 im Cholesterin entspricht. Ebenso wie Ecdyson enthalten diese Stoffe noch Hydroxyl-oder Carbonylgruppen an verschiedenen Stellen der Molekel (Elatericin A: C30&407)5). Zur Priifung ihrer cytotoxischen Aktivitat haben wir nun mehrere Sterin-Derivate mit einer Hydroxylgruppe an C-25 hergestellt. Ein moglicher Weg zu deren Gewinnung ist schon vor 20 Jahren von Pearlmans) beschritten worden. Er fiihrte Cholsaure in Homocholsaure iiber und konnte aus deren Methylester mit CH3MgJ das Koprostan-


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Derivate des Cholestanols entstehen bei der oxidativen Aufspaltung der Doppelbindung des Cholesterins mit Chromsaure 1) oder Ozon2). Wahrend diese seco-Verbindungen bereits in grol3er Zahl dargestellt wurden, sind 7.8-seco-Verbindungen des Cholestanols bisher kaum untersucht worden. Da sich die 5.6